Freitag, 01. Februar 2008, 23:38 Uhr

Paparazzi unter Beschuss

Die Eskorte mit 12 Polizisten, die Britney Spears jüngst ins Krankenhaus begleitete, um sie vor aufdringlichen Fotografen zu schützen, kostete den US-Steuerzahler fast 25.000 Dollar. Dennis Zine, dem Stadtrat von Los Angeles reicht es jetzt. Er plane eine Verordnung, die den Promis ein Minimum an persönlicher Sicherheitszone vor den Medien garantiere. Zine sagte heute, Paparazzi gefährden die Prominenten und Zuschauer mit ihrem aggressiven Verhalten: “Promis haben ein Recht auf ein Leben in Frieden und Freiheit.”  (Dem Stadtrat (City Council) von Los Angeles gehören übrigens 15 District-Council-Mitglieder an.
William Bratton, Polizeichef von Los Angeles, verwies allerdings auf bestehende Gesetze, die zu schnelles Fahren, unerlaubtes Betreten von Grundstücken und Personenbelästigung unter Strafe stellten. Mehr

Wer verdient an Britney? Britneys Kopfrasur-Foto beispielsweise brachte 68.000 Euro. Allein die US-Fotoagentur X17 beschäftigt eine eigene Unit von Fotografen, die nur auf Britney Spears angesetzt sind und macht 30% ihrer Umsätze mit Brits Fotos. Konkurrent Splash-News kommt immerhin noch auf 15%. Geschätzte 2,75 Millionen Euro erzielten Paparazzi mit Britney-Bildern in einem Jahr.