Freitag, 18. April 2008, 13:22 Uhr

Wie sich Akon seine Gangster- Biographie zusammengelogen hat

Schluß mit der Märchenstunde! Akons erfundene Gangstermärchen in seiner Biographie sind schlichtweg Teil eines zynischen Marketingplans. Denn der megaerfolgreiche US-R’n’B-Star geriert sich gerne als ultraharter Gangster-Rapper. Er sei der Kopf eines kriminellen Autohändler-Ringes gewesen, habe viereinhalb Jahre gesessen und viele seiner Freunde würden noch heute in der Todeszelle sitzen, heißt es da. Dabei ist der Senegalese gerade mal ein Kleinkrimineller. Er sei einmal wegen unerlaubtem Waffenbesitz zu drei Jahren auf Bewährung verurteilt worden und sass ein anderes mal wegen eines gestohlenen BMWs einige Monate in Untersuchungshaft – von viereinhalb Jahren Gefängnishaft und zahlreichen Kämpfen mit Mitgefangenen aber keine Spur. Mehr