Dienstag, 15. Juli 2008, 10:01 Uhr

Madonna: Keine Affäre

Madonnas Bruder Christopher Ciccone schwört, dass seine Schwester immer noch ein “katholisches Mädchen” sei und niemals eine Affäre haben würde. 1991 führte er bei der Doku “Madonna: Truth or Dare” Regie, gerade hat der 47-Jährige ein Buch mit dem Titel “Life with My Sister Madonna” geschrieben. Nach all den Dramen, die sich im Moment im Leben der Popikone abspielen, stärkt ihr Bruder ihr jetzt im TV den Rücken: Madonna sein auf keinen Fall am Scheitern der Ehe von Basketballstar Alex Rodriguez Schuld. Die Gerüchte diesbezüglich bezeichnet Ciccone als “absurd”.

“Ich halte das für sehr unwahrscheinlich”, sagt er in der TV-Show ‘Good Morning America’. “Ich kenne Alex aus Miami. Ich glaube nicht, dass es eine Affäre gab…” Schließlich sei seine Schwester eine wohl erzogene Frau:

“Ich bin mir sicher, dass sie mit der Trennung nichts zu tun hatte. Das alles erscheint mir wirklich absurd, ich glaube es nicht. Alles in allem ist sie immer noch ein katholisches Mädchen”, stellt Ciccone klar.

Der Autor und seine Schwester hatten immer ein gutes Verhältnis – bis Guy Richie in Madonnas Leben trat. Dass die beiden jetzt eine schwere Ehekrise durchleben, ist laut Ciccone allerdings kein Problem. Er enthüllt, dass Madonna und Richie sich Hilfe durch die Kabbalah versprechen, eine Abspaltung des Judentums. “Ein Kabbalah-Priester kommt regelmäßig nach London, um zwischen ihnen zu meditieren.” Ob Ciccone diese Methode für viel versprechend hält, verrät er nicht. “Diese Sache überrascht mich nicht. Ich glaube, die Kabbalah hält die Zwei zusammen”, sagt er.

Obwohl sich Gerüchte häufen, nach denen Madonna bereits einen Scheidungsanwalt angeheuert hat, glaubt ihr Bruder nicht an eine endgültige Trennung. “Ich glaube, sie wird das Beste für ihre Familie tun und für ihre Kids und sie wird das Beste geben, um ihre Ehe am laufen zu halten”, erklärt er. “Sie ist niemand, der einfach aufgibt.”

Während Ciccone seine Schwester als heilige Jungfrau darstellt, lässt er an Richie kein gutes Haar: Er macht den Regisseur dafür verantwortlich, dass die früher so gute Beziehung der Geschwister in die Brüche gegangen ist!

“Guy Richie hat unsere Beziehung ruiniert”, motzt Ciccone. “Der beste Weg meine Schwester zu bekommen, war sie ins Bett zu bekommen – die Person, mit der du vor dem Einschlafen sprichst, hat immer großen Einfluss.” Es gab also keinen Platz für Bruder und Ehemann gleichzeitig: “Wir konnten nicht in der selben Hemisphäre existieren”, stellt Ciccone fest. Der künstlerische Leiter lästert weiter, Richie sei ein Schwulen-Hasser und habe ihn wegen seiner Sexualität schon immer gedisst:

“Als wir das Holz für seinen Schrank ausgesucht haben, zeigte ich ihm 12 Muster und er sagte über jedes einzelne, es sehe wirklich ‘putzig’ aus”, erinnert sich Madonnas Bruder in der morgendlichen Talkshow. Das fasste Ciccone als eindeutige Beleidigung auf. “Ich habe es kapiert – ich bin schwul und er wollte nicht, dass das Haus meine Sexualität in sich trägt. Was nebenbei gesagt Blödsinn ist”, verdeutlicht er. Glaubt man den Einschätzungen Ciccones, ist Richies mieses Verhalten ihm gegenüber ein Grund für die Eheprobleme des Paares. “Für Madonna stand immer an oberster Stelle, dass der Mann in ihrem Leben den Schwulen in ihrem Leben akzeptieren sollte”, fasst er zusammen. (BangShowbiz)