Dienstag, 22. Juli 2008, 17:05 Uhr

Naomi Campbell: Brandloch-Ärger in Moskau

Prügelmodel Naomi Campbell (38) hat mächtig Ärger mit dem Ritz Carlton in Moskau! Das Hotel will Schadenersatz für Brandlöcher im seidenen Bettlaken. Campbell hatte 12.500 Euro für eine Nacht in der Präsidentensuite gezahlt. Das Personal entdeckte später die Brandlöcher, möglicherweise von Zigaretten oder Kerzen verursacht. Schaden: lächerliche 250 Euro! Nach Meinung der Berufs-Cholerikerin ist der Schaden allerdings mit dem Preis der Suite abgedeckt. Campbell hatte einen Freund, den Russen-Milliardär Vladislav Doronin besucht. FOTOS

Naomi Campbell behauptet übrigens, dass die meisten gegenwärtigen Models die Bezeichung “Super” gar nicht verdienen. Den jungen Stars des Catwalk, wie Lily Cole oder Agyness Deyn, läßt sie ausrichten, sie hätten sich erst noch zu beweisen. “Models müssen sich ihre Sporen verdienen – ich finde nur, dass der Begriff etwas zu lose gebraucht wird. Dass Kate Moss ein Supermodel ist, ist offensichtlich, aber nach Gisele Bundchen kam meiner Meinung nach keines mehr”, so die Laufsteg-Ikone.
Campbell organisiert momentan die ‘Fashion For Relief’ Wohltätigkeitsshow, betont aber, dass sie ihre enge Freundin Kate Moss nicht bitten werde, teilzunehmen. Sie erklärte: “Kate ist seit Jahren nicht mehr auf dem Catwalk gelaufen. Sie mochte die Shows nie besonders, also werde ich sie diesmal nicht drängen.”
Das Model zog auch über Kabbalah her, den mystischen jüdischen Glauben, dem unter anderem Madonna und Demi Moore anhängen, und verglich ihn mit den anonymen Alkoholikern: “Ich wusste über Kabbalah Bescheid, bevor sich Madonna damit befasst hat. Kabbalah ist keine Religion – es ist ein Programm.”
“Ich lasse mich nicht gerne von so etwas abhängig machen. Es erinnert mich an die anonymen Alkoholiker, nur mit anderen Worten. Sie haben dieselben Prinzipien. Wir suchen alle nach Positivem in unserem Leben und streben nach dem Licht, aber ich glaube halt an Gott. Ich bin religiös. Ich bete an den meisten Tagen und ziehe mein Ding durch. Aber jedem seine Sache”, hob Nami hervor. (BangMedia)