Montag, 04. August 2008, 20:08 Uhr

Sturm im Wasserglas: Pete Doherty gestern vorm Ertrinken gerettet

Pete Doherty musste am gestern in einem schottischen See vor dem Ertrinken gerettet werden. Der Frontmann der Babyshambles versuchte gerade, den VIP-Bereich des Musikfestivals “Scotland’s Live at Loch Lomond” zu erreichen, als sein Ruderboot leckte und zu sinken begann.

Adrian Hunter, Dohertys Manager, war auch auf dem Boot. Er erklärte: “Es war eiskalt und wir haben uns wirklich kaputtgelacht, aber es wäre gar nicht lustig gewesen, wenn dabei jemand ums Leben gekommen wäre.” Eigentlich war ein Luxusschnellboot dafür vorgesehen, die Band zum VIP-Bereich zu bringen. Doherty nahm den Transport jedoch selbst in die Hand. Kürzlich hatte er noch für Schlagzeilen gesorgt, als er nach einer Reihe von Drogendelikten wieder aus dem Gefängnis durfte.

Hunter erklärte dazu im Gespräch mit dem “Scotland’s Daily Record”: “Wir warteten gerade auf das offizielle Boot, als wir diesen alten Mann in einem Ruderboot erspähten. Kurzerhand entschlossen wir uns, darauf umzusatteln. Es machte wesentlich mehr Spaß. Auf halbem Weg zum Ufer verloren wir dann ein Ruder, und das Boot driftete auf die falsche Seite ab. Das war uns aber ziemlich egal.”

Auf einmal wurde die Lage aber kritisch, so Hunter: “Dann merkten wir allerdings, dass das Boot ein Leck hatte, und relativ rasch Wasser eindrang. Es fehlten noch 30 Meter bis zum Ufer – es war eiskalt, und das Wasser sehr tief. Pete hielt uns frohen Mutes, und stimmte britische Seegesänge an.” (BangMedia)