Donnerstag, 07. August 2008, 15:16 Uhr

Der Fall Heath Ledger ist abgeschlossen

Die US-Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen zum Tod von Heath Ledger ohne Anklageerhebung abgeschlossen. Die Behörden wollten herausfinden, woher der Star die starken Schmerzmittel Oxycodin und Vicodin hatte. Für beide hatte er kein ärztliches Rezept. Ledger war im Januar an einer versehentlichen Überdosis der verschreibungspflichtigen Medikamente gestorben. Der Hollywood-Star hinterließ eine zweijährige Tochter, die er mit seiner ehemaligen Verlobten Michelle Williams hatte. Zunächst wurde angenommen, dass Heaths enge Freundin Mary-Kate Olsen, die am 23. April vom Bundesgericht vorgeladen wurde, zur Beteiligung an den Ermittlungen gezwungen werde. Nun wurde die Untersuchung abgeschlossen, ohne dass die Zwangsvorladung erfolgt ist. Mary-Kate war die erste Person, die Heaths Masseuse anrief, nachdem sie ihn tot in seiner New Yorker Wohnung gefunden hatte. Als die Schauspielerin mit der Vorladung konfrontiert wurde, begann ihr Rechtsberater mit den Behörden zu verhandeln. Ziel dabei war angeblich, der 22-Jährigen Immunität zu verschaffen, bevor sie in dem Fall aussagen würde.
Der Anwalt veröffentlichte eine Erklärung, in der es hieß: “Miss Olsen hatte nichts mit irgendwelchen entdeckten Drogen zu tun und hat bereits mit relevanten Informationen zur Untersuchung beigetragen.” Der Bericht des Leichenbeschauers zeigte, dass Heath an einer versehentlichen Überdosis verschreibungspflichtiger Medikamente gegen Schmerzen, Angst und Schlaflosigkeit starb. (BangMedia)