Mittwoch, 20. August 2008, 10:25 Uhr

Angst vor Massenschlägerei: Auftrittsverbot für Babyshambles

Pete Dohertys Band “Babyshambles” dürfen nicht Ende des Monats auf dem “Moonlight”-Festival im englischen Wiltshire auftreten. Die Polizei entschied, ihr Auftritt könne Aus- schreitungen zwischen Fans verursachen. “Wir haben eine Analyse von dem gemacht, was Pete Doherty und seine Band machen”, erklärte der Abteilungsleiter der Polizei in Wiltshire, Polizeipräsident Julian Kirby. “Als Teil ihrer Show bringen sie die Menge in Aufruhr. Sie spielen schneller und dann langsamer und kreieren so einen Whirlpool-Effekt in der Menge. Sie werden aufgeheizt und fangen, sich zu prügeln”, so Kirby.

Adam Ficek, der Schlagzeuger der Babyshambles bezeichnete die Entscheidung eine “Farce” und berichtete, die Band versuche eine Ersatzveranstaltung zu organisieren, damit ihre Fans nicht enttäuscht werden. “Die ganze Angelegenheit ist eine Farce, es ist schon fast komödiantisch”, sagte Ficek. “Der Organisator des Festivals steht inzwischen kurz vor der Insolvenz. Wieso? Weil wir absichtlich das Tempo unserer Songs erhöhen und verlangsamen. Wir versuchen gerade an anderen Orten aufzutreten. An einem besonderen Ort, ohne Zeit und Raum. Haltet die Augen offen”. Das Amtsgericht von North Wiltshire befahl den Auftritt der Band zu verbieten, nachdem die Ergebnisse der Polizei gesichtet wurden.
Obwohl nur 150 der 5000 Festivaltickets an den Mann gingen, argumentierte die Polizei dass die 10 Aufseher der Veranstaltung eine Massenschlägerei nicht bewältigen könnten. (BabyMedia)