Dienstag, 26. August 2008, 12:36 Uhr

Madonna wurde aus ihrem eigenen Fitness-Studio verscheucht

Laute Bauarbeiter haben Popdiva Madonna aus ihrem Fitness-Studio verscheuchten. Die 50-jährige Queen of Pop gab 12 Millionen für den Umbau ihres gregorianischen Hauses zu einem Fitness-Studio aus, das sich direkt neben ihrem Wohnhaus in London befindet. Nach mehreren Monaten lautstarker Baugeräusche und anzüglicher Pfiffe der Bauarbeiter vor ihrer Tür, ist sie nun schlussendlich in ein anderes Studio umgezogen. Ein Freund der Sängerin sagte: “Madonna fühlte sich, als würde sie in einer unzumutbaren Situation leben. Der Krach der Bohrer bedeutete für sie, dass sie permanent ihren iPod auf voller Lautstärke laufen lassen musste, was eventuell ihre Ohren beschädigen könnte.” Nun trainiert sie im Studio ihres persönlichen Fitnesstrainers. Ihre “Sticky and Sweet”-Tour führt sie gerade durch Nizza in Frankreich, wo sie heute Abend auftritt und kommt morgen nach Deutschland und Samstag in die Schweiz.

Madonna steht übrigens im Kreuzfeuer für ihren (mit Sicherheit eiskalt auf PR abzielenden) Vergleich des republikanischen Präsidentschaftskandidaten der USA, John McCain, mit Adolf Hitler. Beim Auftakt ihrer Tour am vergangenen Samstag in Cardiff wurde bei “Get Stupid” ein Bild von McCain neben Bildern von Nazi-Führer Adolf Hitler und dem Diktator Robert Mugabe aus Zimbabwe auf einer Videoleinwand gezeigt. Tucker Bounds, ein Sprecher der McCain-Kampagne, nutzte die Gelegenheit um einen Seitenhieb an den Kontrahenten Barack Obama auszuteilen. “Der Vergleich ist Bedenken erregend, inakzeptabel und zugleich auf eine ungehobelte Weise Uneinigkeit schaffend”, so der Sprecher. Er zeigt ganz klar, dass Barack Obama von seinem weltweiten Star-Gefolge mit allen Mitteln unterstützt wird, und diese Leute kennen Grenzen kennen, wenn sie uns auf schmutzige Art und Weise angreifen.” Im Gegensatz zu McCain, dem republikanischen Vertreter, wurde der Demokrat Obama in einer Bilder-Reihe mit der Ikone der Friedensbewegung Mahatma Ghandi und der Beatles-Legende John Lennon gestellt. (BangMedia)