Mittwoch, 27. August 2008, 14:26 Uhr

Streit um Video: Sugababes zahlen nicht für Tänzerinnen

Berichten zufolge soll sich die Girl Group Sugababes weigern die Background-Tänzerinnen, die in ihrem neuen Video erschienen, zu bezahlen.  Partizan, die die Promo Single produzierten, stehen im Kreuzfeuer der Kritik. Sie gaben im Internet eine Anzeige auf, in der sie um Darsteller warben,  boten ihnen aber als Gegenleistung zu einem 16-Stunden-Tag nur freie Kost und die Chance, das Trio Heidi Range, Keisha Buchanan und Amelle Berrabah kennenzulernen.  Die Anzeige, die auf Facebook gepostet wurde, lautete wie folgt: „Wir suchen 18-30 –jährige  Männer und Frauen, die mitmachen. Ihr solltet euren eigenen coolen Urban-Style haben, tanzen können und bereit sein mit den Sugababes Party zu machen. Ihr müsst zwischen acht Uhr Früh und Mitternacht zur Verfügung stehen. Wir können leider nichts bezahlen, aber Essen bekommt ihr umsonst.“ Tänzerinnen waren über die Arbeitsbedingungen schockiert. Eine Tänzerin sagte:  „Sie sollten sich schämen professionelle Tänzer anreisen und sie einen ganzen Tag arbeiten  zu lassen ,  ohne sie zu bezahlen, vor allem wenn es sich um eine Popband wie die Sugababes handelt.  Dennoch wehrte sich ein Sprecher der Band, indem er meinte , die Firma hätte  nicht um professionelle Tänzer geworben. Der Repräsentant der Band meinte: „Keine der professionellen Tänzer wurde gefragt etwas umsonst zu tun. Es sollte eine Chance für Leute sein, die nicht mit Tanzen ihren Lebensunterhalt verdienen.“ (BangMedia)