Community: "Community" holt Star aus der "Daily Show"
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Montag, 15. September 2008, 18:53 Uhr
Paul McCartney will sich von Drohungen radikaler Muslime nicht beeindrucken lassen, und seinen ersten Auftritt in Israel weiter durchziehen. Die Pop-Legende will Ende des Monats beim “Friendship First”-Konzert auftreten, das dem 60. Jahrestag der Gründung Israels gewidmet ist. Nachdem Drohungen von Selbstmordattentätern laut geworden waren, muss sich McCartney nun von bewaffneten Bodyguards beschützen lassen. Deren Einsatz kostet ihn nun laut Medienberichten eine Million Dollar.
Ein Insider erklärte dazu: „Wer auch immer etwas in diese Richtung unternimmt, wird Allah früher kennenlernen, als er glaubt.” Der 66-jährige Star gab sich indessen schockiert darüber, dass Hass-Prediger Omar Bakri ihn als ‚Feind‘ aller Muslime bezeichnete, weil er im jüdischen Staat auftreten will.
Im israelischen Fernsehen kommentierte der Ex-Beatle die Drohungen so: „Es sind verschiedene politische Gruppierungen mit der Bitte an mich herangetreten, dort nicht hinzugehen. Ich habe das abgelehnt. Ich mache, was ich will, und habe viele Freunde, die Israel unterstützen.”
Israelische Sicherheitsexperten haben daraufhin McCartney dringend empfohlen, seine Sicherheitsmaßnahmen in der unmittelbaren Zukunft zu erhöhen. Bakri, dem 2005 die Rückreise nach Großbritannien verweigert worden war, und der seitdem im Libanon lebt, hatte McCartney folgendermaßen gedroht: „Der Freund unseres Feindes ist unser Feind. Wir haben sogenannte ‚Märtyrer’ bereit stehen, die nicht tatenlos zusehen werden, wenn er ihre Unterdrückung feiert. Wenn McCartney sein Leben lieb ist, sollte er nicht nach Israel reisen.”
McCartneys Pressesprecher weigerte sich, die Drohungen zu kommentieren, und erklärte: “Bei Pauls Auftritt im Rahmen von ‚Friendship First’ geht es um seine Musik. Pauls Botschaft ist eine Friedensbotschaft.” (BangMedia)


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