Serien: Ab heute: ZDF zeigt BBC-Serie "Luther"
Bereits im vergangenen Herbst kam das deutsche Publikum auf ZDFneo in den Genuss der ersten Staffel von "Luther". Nun zieht die erfolgreiche britische...
Donnerstag, 25. September 2008, 9:31 Uhr
44 Jahre nach dem Auftrittsverbot für die Beatles ist Sir Paul McCartney (66) in Israel ein grosser Empfang bereitet worden. Der Besuch wird von Boykottaufrufen palästinensischer Gruppen und Morddrohungen begleitet. McCartney ist im renommierten Dan Hotel von Tel Aviv in der Präsidentensuite abgestiegen. Die Hotelkosten für McCartney und dessen 30-köpfiger Crew sollen sich auf umgerechnet rund 75.000 Euro belaufen. Bewaffnete Bodyguards des israelischen Geheimdienstes Mossad schützen den Pop-Milliardär. McCartney und seine neue Freundin Nancy Shevell nutzten den gestrigen Tag um ein bisschen rumzukommen. Zuerst besuchten sie eine Musikschule für Kinder und später gingen sie zur Kirche von Bethlehem. Ein Ausflug nach Ramallah musste allerdings abgesagt werden, da das Sicherheitsrisiko zu groß war.
Heute abend will er vor 40.000 Fans im Jarkon-Park von Tel Aviv sein “Friendship First”-Konzert geben. Nach Medienberichten sollen 100.000 erwartet werden. Das Konzert war gestern nach Angaben der Veranstalter noch nicht ausverkauft. Das dürfte an den Ticket-Preisen zwischen 100 und 1000 Euro liegen. 5.000 Sicherheitsmänner werden ihn heute abend beschützen, darunter auch von Polizisten und Agenten vom britischen Geheimdienst “MI6″ sowie vom “Mossad”. Gegenüber dem “Daily Mirror” sagte ein Insider: „Nur Security und eine Hand voll seiner Leute, werden in seiner Nähe sein. Alles wurde darauf abgestimmt, dass er 100 Prozent sicher ist.“
McCartney will ferner an den Feierlichkeiten zum 60. Jahrestag des Landes teilzunehmen. FOTOS FOTOS
Der Dalai Lama, Führer der Buddhisten, schenkte ihm das Buch “The Universe in a Single Atom”, dass ihm Mut machen soll. Darin geht es um den Vergleich moderner Wissenschaften mit alten Religionen. Paul freute sich: „Es ist ziemlich erstaunlich, dass moderne Wissenschaft einiges gemein hat mit den alten Religionen. Ich glaube, wir befinden uns an einem interessanten Punkt in der menschlichen Entwicklung und ich hoffe einfach nur das Beste und ich bin sehr optimistisch.“ Die damalige Begründung für die Absage eines Beatles-Konzerts lautete, dass ihre Songs die jungen Israelis verderben würde. Nachdem er dem Rat des Dalai Lama folgen möchte, ist der 66-Jährige zuversichtlich, dass sein kommendes Konzert friedlich ablaufen wird. (BangMedia)


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