Montag, 03. November 2008, 14:30 Uhr

Leona Lewis: "Ich will auf jeden Fall adoptieren"

Und noch ein Promi macht einen auf Adoptivmutter: Nun ist es Leona Lewis, die „auf jeden Fall“ ein Kind zu sich holen will. Die Sängerin des Ohrwurms “Bleeding Love” hat erklärt, sie sei durch ihre Charity-Reise nach Südafrika auf die Idee gekommen, einem vernachlässigten Kind ein Zuhause zu schenken. Dabei betont sie ganz klar, es nicht vorzuhaben, ein eigenes Kind auf die Welt zu bringen: „Ich will auf jeden Fall adoptieren.“ Lewis ist dem eigenen Bekunden zufolge mit einer sozialen Ader auf die Welt gekommen sein: „Meine Mutter war Sozialarbeiterin und mein Dad war Polizist und hat sich um jugendliche Straftäter gekümmert. Ich weiß also, dass es da draußen eine Menge Kinder gibt, die Hilfe brauchen.“
Als Lewis für die wohltätige Kampagne ‚Sport Relief’ nach Südafrika reiste, einem Event, bei dem Größen aus Sport und Showbiz Geld für die Armen aus England und der ganzen Welt sammeln, wurde sie fast Opfer ihres großen Mitgefühls: „Als ich in Afrika war, hätte ich am liebsten alle Kinder mit nach Hause genommen. Sie waren alle so süß. Alle waren HIV-Waisen, und das brach mir fast das Herz“, beschreibt Lewis ihren inneren Kampf.
Doch trotz ihres großen Mitgefühls weiß die 23-Jährige, dass sie nicht allen helfen kann. Sie betont, wie schwierig diese Erkenntnis ist: „Es gibt so viele Kinder in England und im Ausland, die Hilfe brauchen. Und es ist schwer herauszufinden, wo man anfangen soll.“
Die Basis für ein Adoptivkind ist allerdings schon geschaffen: Ihre Lebensumstände hält die Musikerin für ideal, um ein Kind zu erziehen. Sie lebt mit ihrem Partner Lou Al-Chama zusammen, seit sie 17 ist, und hasst wilde Partys mit Drogen und Alkohol. „Ich trinke nicht – Alkohol schmeckt für mich wie Haarspray“, unterstreicht Lewis ihre Mutterqualitäten.
Nur eine Schwäche hat sie dann doch, wenn sie durch Diskotheken zieht: „Ich tanze, tanze, tanze“, lacht sie, und ergänzt: „Jeder sagt mir immer: ‚Brauchst du nicht erst ein paar Drinks, um zu tanzen?’ Aber ich gehe aus, um eine gute Zeit zu haben und zu tanzen, nicht um herumzusitzen und zu posen.“ Schon allein die Angst vor ihrem Vater lässt keinen Vollrausch zu, betont die Engländerin: „Ich bin nicht die Art von Mädchen, die nachts aus Clubs heraus torkelt. Mein Papa würde durchdrehen, wenn ich das täte!“ (BangMedia)