Mittwoch, 05. November 2008, 0:23 Uhr

Leona Lewis zieht in Londoner Arbeiterviertel

Die britische Sängerin Leona Lewis hat in dem Londoner Viertel, in dem sie aufgewachsen ist, eine Wohnung erstanden. Die 23-Jährige lebte seinerzeit in Hackney, ein Bezirk im Londoner East End. Als Bekenntnis zu ihren Arbeiterwurzeln hat die Musikerin nun gemeinsam mit ihrem Freund Lou Al-Chamaa in der Gegend Immobilienbesitz erworben.

Lewis erklärt dazu: „Wir hatten die Wohnung ursprünglich angemietet, aber der Besitzer konfrontierte uns mit der Forderung, sofort auszuziehen. Daraufhin habe ich ihn davon überzeugt, sie uns zu verkaufen. Wenn du dich einmal irgendwo wohl fühlst, ist es wirklich schwer, wieder umzuziehen. Ich mag die Location wirklich sehr – sie ist diskret, die Nachbarn sind locker, und meine Eltern leben direkt um die Ecke.“

Trotz ihres Erfolges in den Vereinigten Staaten hegt das Soul-Starlet vorerst keine Absichten, nach Amerika umzusiedeln. Obwohl sie es liebt, zu reisen und herumzukommen, fühlt sie sich immer wieder veranlasst, in ihre Heimatstadt zurückzukehren, du will daher nicht ins Ausland: „Ich glaube nicht, dass ich auf Dauer umziehen würde. Ich liebe es, nach Amerika zu gehen, es gibt dort so viele tolle Leute. Auch habe ich dort richtig viel Zeit verbracht, als ich das Album aufgenommen habe. Dennoch verbringe ich meine Zeit lieber in beiden Ländern. Auch bin ich mir nicht sicher, ob ich mich von Großbritannien verabschieden könnte – das wäre zu hart.“

Die Sängerin (“Bleeding Love”) gab ihrem Lebensstil als Jetsetter die Schuld daran, dass sie bei den diesjährigen MOBO Awards nicht anwesend sein konnte. Dort bekam sie zwar zwei Trophäen zugesprochen, und zwar “Best Video” für “Bleeding Love” und “Best Album” für “Spirit”. Als jedoch klar war, dass sie gar nicht anwesend war, erntete sie satte Buhrufe seitens des Publikums.

Im Gespräch mit dem Magazin “Hello!” erklärte die Starmusikerin: „Ich hatte eine seit langem feststehende Verpflichtung außerhalb Großbritanniens, und die konnte ich wirklich nicht sausen lassen. Ich wäre unglaublich gerne da gewesen. Ich hoffe allerdings, dass die Leute stets daran denken, dass ich im Ausland die britische Musik, die britischen Sänger und Künstler repräsentiere, also auch immer für unser Land im Einsatz bin.“ (BangMedia)