Dienstag, 04. November 2008, 15:09 Uhr

Scheidung bereitet Madonna Probleme bei geplanter Adoption

Madonnas Pläne noch eine Adoption durchzuführen könnten durch ihre Scheidung von Guy Ritchie verhindert werden. Die Sängerin, die letzten Monat die Trennung von ihrem Regisseur-Gatten ankündigte, stand in Verhandlungen mit den malawischen Behörden, um die Adoption der dreijährigen Mercy James in die Wege zu leiten. Einen Strich durch diese Pläne macht ihr nun die Ansicht eben dieser Behörden, Kinder sollten nicht von allein erziehenden Eltern oder soeben geschiedene Personen adoptiert werden. Penston Kilembe, in Malawi zuständig für die Kinderwohlfahrtsbehörde, berichtete dem US-Magazin “Grazia”: „Eine fundamentale Kategorie, nach der die Eltern ausgewählt werden, ist, wie gut der Zusammenhalt der Familie ist. Wir können nicht erlauben, dass ein Kind in eine zerbrochene Familie gegeben wird. Scheidung kann einer der Hauptgründe für den Adoptionswunsch sein. Madonna sollte es dieses Mal besser sein lassen.“
Die Pop-Diva hatte bereits bei der Adoption ihres vorerst letzten Kindes, David Banda, im Jahr 2005 Probleme gehabt. Nun wurde sie auf Mercy aufmerksam, nachdem sie 2006 in Malawi ein Waisenhaus besuchte. Die Familie des Kindes war gegen die Adoption, und gab an, das Mädchen zurück zu wollen, sobald es kein Baby mehr sei.