Mittwoch, 05. November 2008, 15:14 Uhr

Tim Robbins rastet an Wahlurne aus

Nach Problemen beim Abgeben seiner Stimme ist Hollywoodstar Tim Robbins gestern offenbar so wütend geworden, dass die Polizei gerufen werden musste. Dem Star aus “Die Verurteilten” war Medienberichten zufolge nach seiner Ankunft in einem New Yorker Wahllokal mitgeteilt worden, dass sein Name nicht im Wahlregister stehe. Robbins lehnte daraufhin das Angebot ab, einen provisorischen Wahlschein auszufüllen. In der darauf folgenden Auseinandersetzung mussten sogar Polizeibeamte einschreiten. Nach einer Diskussion mit der Polizei erfuhr Robbins schließlich, dass er zum Wahlbüro gehen müsse, um sicherzustellen, dass er ein registrierter Wähler ist. Ein Richter händigte ihm daraufhin einen Gerichtsbeschluss aus, der ihm das Wählen gestattete.
Robbins selbst spielte den Zwischenfall herunter und betonte, nicht der Einzige gewesen zu sein, der von den Problemen im Wahllokal betroffen war: “Es ist nicht richtig, dass mir hier so viel Aufmerksamkeit gewidmet wird. Die wahre Story sollte sein, dass es viele Menschen wie mich gibt, die nicht genug Zeit hatten, dasselbe zu tun wie ich. Viele Leute sind in ihr Wahllokal gegangen, nur um dann festzustellen, dass sie nicht wählen können, oder dass sie sich ihren Wahlschein beglaubigen lassen müssen. Die Wahlhelfer hätten diese Informationen haben müssen. Das ist nicht nur mir passiert, es ist einer signifikanten Anzahl von Menschen passiert.” VIDEO

Obama hatte massive Unterstützung von einer Menge Prominenter erhalten, darunter Oprah Winfrey, Paul McCartney, Scarlett Johansson, Bruce Springsteen, P. Diddy, Lindsay Lohan und Rapper Jay-Z, der seine Unterstützung in einer mitreißenden Rede zum Ausdruck brachte. Darin hatte Jay-Z verkündet: “Martin Luther King ist gegangen, damit Obama laufen kann. Obama läuft, damit wir alle fliegen können. Ich kann es nicht erwarten, zu sagen: “Hallo, Herr Präsident – mein Bruder.”