Donnerstag, 06. November 2008, 14:52 Uhr

Daniel Craig über den schwarzen Mann im Weißen Haus

Nachdem nun in den USA mit Barack Obama ein schwarzer Präsident gewählt worden ist glaubt Daniel Craig, es sei an der Zeit für einen schwarzen James Bond. “Ich bin ein wirklicher Fan von Obama. Ich mag seine politischen Ideen. Und ich glaube, es ist der richtige Moment für einen schwarzen James Bond. Wenn wir einen schwarzen US-Präsidenten haben sind wir an dem Punkt angelangt, an dem ein neuer 007 möglich ist”, erklärt der Brite. “Ich glaube, diese Rolle könnte einfach von einem schwarzen Schauspieler gespielt werden, da die Figur, die von Ian Fleming in den 50ern geschaffen wurde, eine große Entwicklung durchlaufen hat und ständig aktualisiert wird.”
Ob Autor Fleming auch mit dieser Idee einverstanden wäre? “Ich glaube, er würde sich in seinem Grab umdrehen”, gesteht Craig. Nun stellt sich noch die Frage, wer ist der bessere Bond? Barack Obama oder John McCain? Auch darauf hat der 40-Jährige eine klare Antwort. “Obama wäre eindeutig der bessere Bond, da er zu seinem Wort steht. Er wäre im wahrsten Sinne des Wortes bereit, dem Feind in die Augen zu sehen und mit ihm Auge um Auge zu kämpfen.”
Bevor sich die Filmemacher für Daniel Craig als Bond entschieden, war auch der Schwarze Colin Salmon im Gespräch gewesen. Craig verkörperte den Geheimagenten bereits in ‘Casino Royale’, und ist ab dem heutigen Donnerstag weltweit in den Kinos in “Ein Quantum Trost” zu sehen. (BangMedia)