Freitag, 07. November 2008, 12:20 Uhr

Schmidt und Pocher: Bonmots der Woche (1)

Für die, die es nicht gesehen haben, nun unsere neue Serie mit dem sartirischen Wochenrückblick aus der “Schmidt und Pocher”-Show von gestern Abend. Denn diese Woche gab es ja nur tolle Nachrichten für Menschen schwarzer Hautfarbe! Sonntag: Hamilton Formel 1-Weltmeister. Dann: Obama US-Präsident. Und jetzt fragen viele: “Ja, und was ist mit uns Frauen?” Boris Becker ist wieder solo, meine Damen und Herren!

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Boris war einfach zu egoistisch, er wollte Sandy nach seinen Vorstellungen formen. Aber sie hatte einfach keinen Bock, jeden Tag sechs Stunden ins Solarium zu gehen.
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Boris Becker gibt nicht auf, er sucht bereits eine neue Lebensabschnittsgefährtin. Ab Montag bei RTL: “Becker sucht Frau”. Angelegt auf 200 Folgen…
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Auch das haben Sie vielleicht mitbekommen: Sarah Connor und Marc Terenzi – Scheidung! Ehe gescheitert! Da muss ich sagen: Eine Frau wie Sarah Connor, ein Mann wie Marc Terenzi gehen getrennte Wege – was ist daran gescheitert? Sie fragen bestimmt: “Wann ist der Scheidungstermin? Da möchte gerne hinkommen.” Kein Problem, einfach in die Fernsehzeitung gucken.
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Lewis Hamilton ist Formel 1-Weltmeister. Der jüngste Grand-Prix-Gewinner aller Zeiten. Er hat damit Nicole mit “Ein bisschen Frieden” abgelöst… Timo Glock hat ja Hamilton gerade noch so passieren lassen müssen, denn er wollte nicht als die “Dagmar Metzger des Rennsports” in die Geschichte eingehen.

Harald Schmidt: Dieser sensationelle Sieg von Barack Obama ist historisch. Ich habe mich erst gefragt: Wieso historisch? Er ist weder ein Ossi noch eine Frau.
Viele sagen: Gut, Obama hat tolle Ziele, aber davon wird Saddam Hussein auch nicht wieder lebendig. Dann haben wir gehört: “Die Rassenschranken sind endgült gefallen.” Das habe ich nicht ganz kapiert. Denn im Grunde ist es
doch so: Bush hat als Weißer ein Chaos hinterlassen, und jetzt kommt ein Schwarzer und muss aufräumen.