Montag, 10. November 2008, 15:07 Uhr

Rekordstart für Bond in Deutschland: 1,7 Millionen am ersten Wochenende

Bereits am ersten Wochenende strömten fast 1,7 Millionen Besucher in die deutschen Kinos, um sich das allseits schon seit Monaten mit größter Spannung erwartete neue James-Bond-Abenteuer anzusehen. Damit gelang “Ein Quantum Trost” das beste Startwochenendergebnis des Jahres und der beste Start eines Bond-Films aller Zeiten. Der 2. Bond-Film toppte sogar das beachtliche Ergebnis des bislang erfolgreichsten Bond-Films “Casino Royale” von vor zwei Jahren. (Der erzielte damals rund 1,3 Mio Besucher am Startwochenende.) Der berühmteste Geheimagent der Welt kann sich also auch in Deutschland über ein gehöriges Quantum Erfolg freuen, nachdem “Ein Quantum Trost” zuvor bereits in England alle bestehenden Kassen-Rekorde gebrochen und den erfolgreichsten Filmstart aller Zeiten hingelegt hat. Und auch im Rest der Welt stehen alle Zeichen auf Erfolg: “Ein Quantum Trost” setzte sich in allen 67 Ländern, in denen der Film bislang an den Start ging, auf Platz 1 der Kinocharts und übertraf auch da das Einspiel des Vorgängers und bisherigen Rekordhalters “Casino Royale”.

Daniel Craig und Bond-Girl Olga Kurilenko zum Fotoshooting im Hotel Adlon am Brandenburger Tor in Berlin:

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Fotos: SonyPictures

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Daniel Craig, der in “Ein Quantum Trost” zum zweiten Mal in die Haut von James Bond schlüpft, steht dazu, gerne Schauspieler zu sein. So kann er sich in aller Öffentlichkeit herausputzen und angeben, erklärt der Schauspieler seinen exhibitionistischen Drang.

Craig erklärt, warum er gerne mit seinen Talenten protzt und ausgefallene Klamotten trägt: „Du wirst der Jagd wegen zum Schauspieler. Es geht um das Aufstylen und Angeben. Seien wir ehrlich, letztendlich geht es genau darum.“

Obwohl er sein Können bei jeder Gelegenheit zur Schau stellt, betont Craig, weder selbstverliebt, noch arrogant zu sein. „Wenn du so anfängst, steckst du in tiefen Schwierigkeiten“, mahnt der 40-Jährige und erklärt: „Die Leute fragen mich, wie es ist, als sexy angesehen zu werden und ich antworte: ‚Ich weiß nicht, wovon ihr sprecht.’ Das klingt nach falscher Bescheidenheit, aber das ist es nicht. Jeder, der sich für sexy hält, wird automatisch unsexy.“

Obwohl er als James Bond immer wieder Prügel einsteckt und austeilt, ist Craig in der echten Welt kein besonders guter Schläger. Er gesteht: „Kneipen-Schlägereien? Ich habe zwei oder drei mitgemacht, war aber nie besonders erfolgreich darin. Sie sind immer schnell vorbei und dann stehst du plötzlich draußen und weiß nicht recht, wie du dahin gekommen bist.“