Donnerstag, 13. November 2008, 10:18 Uhr

Michael Jackson verkauft seine "Neverland"-Ranch

Der Traum ist ausgeträumt: Popveteran Michael Jackson hat seine “Neverland”-Ranch verkauft. Noch vor ein paar Monaten konnte der gefallene Sänger eine Zwangsauktion des 1.130 Hektar großen Grundstücks verhindern, indem er einen Deal mit der verantwortlichen Immobilienfirma schloss. Jetzt bestätigen die Behörden von Santa Barbara, wo die “Neverland”-Ranch liegt, dass Jackson nicht mehr länger Eigentümer des Grundstücks ist. Der Freizeitpark gehört nun der “Sycamore Valley Ranch Company LLC”. Zu Beginn des Jahres gab Michaels Bruder Jermaine Jackson bekannt, der Musiker würde alles tun, um das Anwesen zu halten – obwohl der ‚King of Pop’ zu diesem Zeitpunkt bereits 240 Millionen Euro Schulden hatte. „Es steht nicht zum Verkauf und wird niemals verkauft werden“, betonte Jermaine damals noch und fügte hinzu: „Nur über seine Leiche wird ‚Neverland’ verhökert werden.“ Warum Jackson “Nerverland” so viel bedeutete, kann niemand so genau sagen – immerhin ist der Star im Juni 2005 von dort weg und nach Bahrain im persischen Golf gezogen. Ein Jahr später ordneten die Behörden eine Verbarrikadierung des Geländes an, weil Jackson weder die Angestellten, die dort noch tätig waren, bezahlt, noch die Versicherung beglichen hatte. Der exzentrische Popstar kaufte die ‚Neverland’-Ranch im Jahr 1987 und wollte daraus ein „Paradies für Kinder“ machen. Das hat er auch geschafft: Jackson errichtete auf dem Grundstück einen Freizeitpark mit Vergnügungsbahnen und einem Zoo, in dem Elefanten, Schlangen, Giraffen und Lamas lebten. (BangMedia)