Die britische Popsängerin Dido - und Stimme von “Faithless” - hatte offenbar Probleme damit, mit ihrer neuen Existenz als Star klarzukommen. Die 36-Jährige gibt zu, den plötzlichen Gang ins Scheinwerferlicht als surreal empfunden zu haben. Seit ihrem Album “Life for Rent” im Jahr 2003 brachte sie daher auch keine Musik mehr heraus. Sie hatte einfach beide Hände damit voll zu tun, ihren neuen Status als Berühmtheit akzeptieren zu lernen: “Als ich von meiner Tournee zurückkam musste ich mich erstmal an alles, was passiert war, gewöhnen. Das ganze traf mich sehr unvorbereitet. Alles, was ich getan hatte, war, eine Underground-Platte zusammenzustellen, um mir etwas Nettes anhören zu können, wenn mir danach war. Acht Jahre später kam ich dann plötzlich auf diesen unglaublichen Hochgeschwindigkeitszug. Ich habe mich zwar höllisch gut amüsiert, aber ich musste dennoch erst einmal einen Schritt zurück machen, mich wieder mit dem normalen Leben in Verbindung bringen, um mich zu 100 Prozent wieder auf die Musik konzentrieren zu können.”
Dido hatte bereits 1999 mit dem Album “No Angel” debütiert, kam allerdings erst zu Weltruhm, als Eminem 2001 eine Sampleversion ihres Songs “Thank You” aus dem Album in seinen Hit “Stan” hineinarbeitete. Nun hat die Sängerin ihr neues ”Safe Trip Home” veröffentlicht.
Sie gesteht, mit manchen der darin enthaltenen Songs so ihre Schwierigkeiten gehabt zu haben, zum Beispiel mit “Grafton Street”, mit dem sie ihrem verstorbenen Vater William ein Denkmal setzt: “Es war für mich nicht einfach, diesen Song zu schreiben. Trotzdem war ich dankbar dafür, die Gelegenheit zu haben, es zu tun. Mein Vater war ein enormer und wichtiger Bestandteil meines Lebens. Für mich stand völlig außer Frage, dass sein Tod, eines der weitreichendsten Ereignisse meines Lebens, den Weg in meine Musik finden würde.”
Dido´s neuer Hit “Don´t Believe In Love”
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Videos: Youtube
[...] dass ich ans Schlagzeug gehen kann.” In dieser Woche kam Didos drittes Studioalbum “Safe Trip Home” in die Plattenläden. Am Schlagzeug musizierten unter anderem Mick Fleetwood von [...]