Freitag, 21. November 2008, 2:46 Uhr

Michael Jackson am Montag in London vor Gericht

Nachdem Michael Jacksons angeblicher Freund, der arabische Scheich Abdulla bin Hamad Al Chalifa, den Popstar wegen Vertragsbruchs auf umgerechnet 5,5 Millionen Euro verklagt hat, hieß es, Jackson sei zu krank, um vor Gericht zu erscheinen. Nun will der King Of Kuriosum am kommenden Montag in London im laufenden Prozess persönlich aussagen. Ursprünglich hatte sein Anwalt Robert Englehart eine Befragung per Videoübertragung durchgesetzt. “Es wäre unklug von ihm zu reisen, angesichts dessen, was er jetzt hat”, ließ er verlauten. Nähere Angaben machte er “aus naheliegenden Gründen” nicht. Der Scheich hatte angeblich die Schulden des Popsängers übernommen und 2005 auch dessen Gerichtskosten in Millionenhöhe bezahlt.

Al Chalifa wollte Jackson dabei unterstützen, seine Karriere neu zu starten. Er habe Jackson nach Bahrain mitsamt seiner Familie nach Bahrein lassen. Dazu hätten auch 350.000 Dollar für dessen Urlaub mit Freunden in Europa gehört. Im  Gegenzug sollte Jackson ein Album, eine Biographie und ein Musical abliefern. Jackson hatte zum Prozessauftakt mitteilen lassen, die Zahlungen seien ein “Geschenk” gewesen, es habe keine gültige Abmachung über einen Vertrag gegeben. FOTOS