Samstag, 22. November 2008, 18:23 Uhr

Janet Jacksons Busen wieder im Lichte der Öffentlichkeit

Die Bush-Administration zerrt Janet Jacksons Busen vors Oberste Gericht! Und das wegen einer uralten Lachnummer!Beim Superbowl-Finale 2004 riss Justin Timberlake seiner Duettpartnerin mehr ode weniger absichtlich das Bustier herunter – 90 Millionen Zuschauer sahen hin. Der “Nipplegate”-Skandal war geboren. Die US-Medienaufsicht FFC verhängte daraufhin eine Geldbuße in Höhe von 550.000 Dollar gegen den veranstaltenden TV-Sender CBS. Der ging in Revision, schließlich sei Jacksons Brustwarze nur flüchtig zu sehen und das ganze nicht vorhersehbar gewesen. Nach dreijährigem Rechtsstreit hob ein Gericht in Philadelphia im Juli die Strafe auf. CBS sei schließlich nicht für Jacksons Handeln verantwortlich. Nun aber will die US-Regierung das nicht durchgehenlassen. Sie rief den Obersten Gerichtshof an, die Strafe wieder in Kraft zu setzen. Das Argument: Jacksons “öffentliche Entblößung”, die das größte Publikum “in der Fernsehgeschichte” gehabt habe, falle unter das US-Verbot der Erregung öffentlichen Ärgernisses.

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