Montag, 24. November 2008, 10:04 Uhr

Demi Moore: Nicht ohne meine Kinder

Eine Mutter, wie sie im Buche steht: Schauspielerin Demi Moore stellt klar, sie hätte niemals ihre Karriere zu Lasten ihrer Kinder gelebt. Die Aktrice, die ab 28. November in “Flawless” zu sehen sein wird, hat sich nach der Scheidung von Bruce Willis Mitte der 90er ganz bewusst dafür entschieden, sich vorrangig um ihre drei Kinder zu kümmern. In ihren Augen war das der richtige Schritt. Moore erklärt, sie bereue nicht, ihre Karriere hinten angestellt zu haben: “Ich fühle mich nicht verbittert oder wütend. Zu dieser Zeit habe ich nicht daran gedacht, ob es schlecht für meine Karriere sein könnte. Das war einfach nicht wichtig. Ich wusste nur, dass meine Kinder mich brauchten.”

Die 46-Jährige zog ihre Brut stets dem Hollywood-Ruhm vor und ist heute sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Sie betont: “Ich würde das, was ich mit meinen Kindern habe und was sie heute sind, niemals für einen höheren Gehaltscheck oder eine größere Karriere eintauschen. Ich habe eine lange Auszeit genommen, als gerade die Zeit für mich in großen Hauptrollen gekommen wäre.”

So glücklich Moore über ihr ‘Ja’ zur Familie ist, so unglücklich ist sie über das Verhalten der Klatschpresse gegenüber ihren Töchtern Rumer (20), Scout (17) und Tallulah (14). Sie beschwert sich: “Vieles ist schlichtweg grausam. Manches ist richtig gemein, beispielsweise zu sagen, meine Töchter seien ‘potthässlich’. Ich meine damit meine 14-Jährige und meine 17-Jährige, die beschlossen haben, nicht in der Öffentlichkeit zu stehen.” Die Berichte über ihre Kinder gehen der Schauspielerin sehr nah. “Es ist sehr schmerzhaft. wie es für alle Eltern wäre, wenn etwas Schlechtes und verletzendes über ihre Kinder gesagt wird”, beschreibt Moore ihre Gefühle.

Die Amerikanerin lebt in einer Bilderbuch-Patchwork-Familie: Verheiratet mit Ashton Kutcher, pflegt sie immer noch ein enges Verhältnis zu ihrem Exmann Bruce Willis. Darüber ist Moore sehr glücklich, weil sie aus eigener Erfahrung weiß, wie hart eine Scheidung vor allem für Kinder ist. Sie erklärt: “Nachdem ich selber ein Scheidungskind bin, wollte ich, dass wir alle eine enge Beziehung zueinander haben… Weil wir immer noch eine Familie sind. Wir sind eben nur eine andere Art von Familie.” (BangMedia)

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