Montag, 24. November 2008, 18:23 Uhr

Michelle Williams trauert immer noch um Heath Ledger

Sein Tod hat ein großes Loch in ihr Leben gerissen: US-Schauspielerin Michelle Williams gesteht, dass das Leben nach dem tragischen Tod ihres ehemaligen Verlobten Heath Ledger im vergangenen Januar immer schlimmer” wird. Die 28-Jährige hat von Ledger die gemeinsame Tochter Matilda (3). Angeblich findet sie einfach keinen Weg mehr, mit ihrer Trauer umzugehen, und vermisst den Toten jeden Tag ein bisschen mehr. Ledger war in seinem New Yorker Appartement im Alter von 28 Jahren wegen einer versehentlichen Medikamentenüberdosis ums Leben gekommen.

“Ich wache jeden Tag an einem Ort auf, der ein bisschen anders geworden ist”, beschreibt Williams ihren Seelenzustand, und verdeutlicht: “Trauer ist wie ein sich windender Fluss – das meine ich, wenn ich sage, dass es sich ständig ändert.” Den Spruch ‘Die Zeit heilt alle Wunden’ findet Williams zynisch. Sie betont: “Es ist seltsam, weil ich eigentlich ein Optimist bin, aber in gewisser Weise wird es nur schlimmer. Je mehr Zeit vergeht, desto mehr vermisst man jemanden. In gewisser Weise wird es schlimmer. Würde ich sagen.”

Die ehemalige Darstellerin aus “Dawson’s Creek” beschuldigt außerdem die Paparazzi, ihre Privatsphäre und die ihrer kleinen Tochter zu verletzen. Das geht sogar so weit, dass sie sich überlegt, eine Auszeit von der Schauspielerei zu nehmen, bis sich die Situation gebessert hat. “Ich muss kotzen, wenn ich an den Mist denke, den Leute tun, um an mich oder an meine Tochter heran zu kommen”, wütet Williams, und droht: “Ich werde das nicht vergessen und es nicht unterstützen.”

Wenn es um das Wohl ihrer Kleinen geht, sieht die Aktrice offenbar schnell rot. “Ich möchte nicht, dass meine Tochter mit dem Gefühl aufwächst, beobachtet oder bedroht zu werden”, stellt Williams klar. Wenn die Knipser in Zukunft den Finger nicht still halten, hört die Blondine vielleicht auf, Filme zu drehen.

“Wenn es dazu kommt, dass ich diese Leute nicht mehr aus meinem Leben heraushalten kann, werde ich die Schauspielerei an den Nagel hängen”, unterstreicht Williams, gesteht aber, dass das kein leichter Schritt für sie wäre: “Ich wäre traurig, ich mag meinen Beruf. Er hat mein Leben immer und immer wieder gerettet. Ich habe diese Sache, die ich liebe – die Schauspielerei – aber die Sache hat auch ihre Nachteile.” BangMedia)