Montag, 24. November 2008, 16:14 Uhr

Russell Brand verpetzte Schulkamerad wegen Schwarzfahrens

Eine interessantes Art, sich zu rächen: Als Briten-Komiker Russell Brand vor 18 Jahren beim Schwarzfahren in der U-Bahn erwischt wurde, gab er die Personalien seines Schulkameraden Steve Reynolds an. Warum? Reynolds hatte mehr Erfolg bei den Mädels, und genau darauf war Brand offenbar eifersüchtig. Der damals 15-jährige Fensterputzer staunte nicht schlecht, als plötzlich Beamte in Uniform vor seiner Tür standen und ihn beschuldigten, ohne gültiges Ticket die öffentlichen Verkehrsmittel benutzt zu haben. Bislang hatte er nie erfahren, was damals wirklich geschah – bis Brand in seinem Buch “My Booky Wook” ein Geständnis ablegte.
Reynolds zufolge sind die Motive, die Brand zu dieser Straftat verleiteten, simpel: Neid und Eifersucht. Er erklärt: “Mein Zwillingsbruder Mark und ich hatten immer Erfolg bei den Frauen. Russells Vorliebe für Mädchen war bekannt, vielleicht ist er deswegen immer noch sauer. Ich jedoch bin ihm nicht mehr böse.”  Die Polizei befragte den Teenager seiner Zeit zweimal und ließ die Vorwürfe erst fallen, als die Beamten ihn bei einer Gegenüberstellung nicht erkannten. Zu seinem späten Freispruch sagt Reynolds: “Es ist super, das jetzt abzuschließen. Aber es wundert mich schon, dass Russell mich nicht mochte. Na ja, meine Eltern werden froh sein, dass ich endlich entlastet worden bin.” (BangMedia)