Dienstag, 25. November 2008, 12:04 Uhr

Britney Spears präsentiert "Womanizer" und kriegt "Bambi"

Britney Spears bekommt einen “Bambi” in der Kategorie “Pop International”. „Ihr strahlendes Comeback nach einem absoluten Tiefpunkt hat uns alle beeindruckt“, sagte “Bunte”-Chefredakteurin Patricia Riekel heute morgen freudestrahlend bei einer Pressekonferenz  in Offenburg. Britney Spears habe sich nach vielen Tiefschlägen wieder „berappelt“ und werde am Donnerstag strahlend in Offenburg auf der Bühne stehen, so Riekel weiter. Der Popstar werde den Song „Womanizer“ vom neuen Album „Circus“ bei der Gala präsentieren. Mit dem Song ist die 26-jährige Sängerin gestern auf Position vier der deutschen Single-Charts eingestiegen. In den
USA hatte der Song bereits die Spitze der Billboard Charts erreicht. Britney ist heute morgen bereits in Dutschland eingetroffen.

Der älteste deutsche Medienpreis “Bambi” wird am 27. November zum 60. Mal verliehen. Ort der Verleihung ist das badische Offenburg (Ortenaukreis). Die Gala wird live 20.15 Uhr)in der ARD übertragen. Erwartet werden 1.200 prominente Gäste aus Gesellschaft, Showbusiness, Medien sowie Politik und Wirtschaft.

x

Fotos: SonyBMG/ Rolling Stone

Und auch das ist neu: Britney fühlt sich “wie eine alte Frau”. Die 26-Jährige baut sich nach ihrem öffentlichen Zusammenbruch vor einiger Zeit gerade ein neues Leben auf. Sie findet es allerdings schwer, mit den Bedingungen ihres neuen Daseins klar zu kommen: “Ich fühle mich wie eine alte Frau”, jammert Spears, die vor kurzem schon über die langweilige Routine in ihrem Leben geklagt hatte. “Ich gehe jeden Abend um 21.30 Uhr ins Bett und gehe nicht aus, oder sonst irgendetwas.”
Das Leben der Sängerin ist ständiger Kontrolle unterworfen: Ihr Vater Jamie beaufsichtigt sowohl ihre Geschäfte als auch ihr Privatleben. Sobald sie auf ein Date geht, wird die Blondine von einer Horde Sicherheitsmännern begleitet. In einem Interview mit dem Magazin “Rolling Stone” erzählt sie, dass es nicht nur Nachteile hat, Anstandsdamen bei Verabredungen zu haben: “Zu einem meiner letzten Dates wurde ich von meinem Assistenten Brad und dem Freund meines Managers Larry Rudolph, Adam Leber, begleitet. Als wir ankamen wussten wir sofort, dass das nichts wird.”
Und das lag nicht an der großen Entourage, stellt die Musikerin klar. “Der Kerl sah aus wie eine ältere Version Harry Potter, nur dünner. Also bestellte ich gleich die Nachspeise.” Bei der nächsten Verabredung lief es auch nicht viel besser. Spears erinnert sich: “Bei einem anderen Date war der Typ viel älter und größer. Wir stellten ihm Fragen, so in etwa wie ‘Du magst also Martial Arts. Auf welche Form dieser Kampfkunst stehst du besonders?’ und er meinte: ‘Oh, auf alle möglichen.’ Wir haben uns kaputt gelacht.”
Neben großer Langeweile leidet die Künstlerin unter der Trennung von ihren Söhnen Sean Preston (3) und Jayden James (2), deren Vater Kevin Federline das Sorgerecht innehat. Sie macht sich große Sorgen um deren Wohlergehen und klagt darüber, dass die beiden Knirpse Schimpfwörter von ihrem Vater lernen. “Die Kinder lernen Wörter wie ‘dumm’, und Preston sagt manchmal ‘scheiße’. Von uns hat er das nicht. Er hat es von seinem Papa. Ich benutze solche Wörter auch, aber nicht vor den Kids”, beschreibt Spears den Krieg der Ausdrücke.

Hier alle Super-Fotos aus dem Rolling Stone-Shooting: FOTOS