Dienstag, 25. November 2008, 12:46 Uhr

Michael Jackson: Diät mit Bratensoße, Schmerztabletten und Kuchen

Hmm, wie lecker: Glaubt man der Gerüchteküche, unterzieht sich Michael Jackson gerade einer strengen Diät bestehend aus Bratensoße, Schmerztabletten und Kuchen. Der bankrotte Star, der am Wochenende noch eine 5,5 Millionen Euro schwere Klage seitens Scheich Abdulla Al-Khalifa am Hals hatte, ernährt sich angeblich deswegen so ungesund, weil es um seine finanzielle Situation so schlecht bestellt ist.  Schätzungen zu folge hat Jackson 1,2 Milliarden Euro für Luxus ausgegeben. Er kaufte beispielsweise einen Ferrari und den kompletten Bestand von Buchläden oder Antiquitätenhändlern, die er besucht hatte. Böse Zungen sagen über den ‘King of Pop’, er sei ein Millionär, der das Geld eines Milliardärs ausgegeben habe.
Unabhängig von all dem Gerede behauptet Brian Oxman, Jacksons Anwalt, dem Star gehe es gut, er sei keineswegs in finanziellen Schwierigkeiten. “Michael geht es finanziell sehr gut”, kommentiert er und verdeutlicht: “Wir alle könnten uns glücklich schätzen, seine Probleme zu haben.” Dem Jurist zufolge soll Jackson inzwischen sogar hervorragend mit Geld umgehen können. Er erklärt: “Michael lebt ziemlich bescheiden. Die Sonderwünsche hat er hinter sich gelassen. Er ist bescheiden, glücklich und gesund.”
Die Fakten sprechen allerdings eine deutlich andere Sprache: Letzte Woche war der ehemalige Popgott von Scheich Al-Kahlifa verklagt worden: Der Prinz von Bahrain hatte dem Sänger 5,5 Millionen Euro geliehen, und dieser hatte sich im Gegenzug dazu verpflichtet zwei neue Alben, eine Autobiografie und eine Bühnenshow im Namen des Scheichs zu konzipieren. Als er diesen Zusagen nicht nachkam, ging der Scheich vor Gericht.
Jackson brauchte das Geld des Scheichs vor allem, um seine Schulden, die er in den USA und Europa zurück gelassen hatte, zu begleichen: 28.000 Euro flossen in seine ‚Neverland’-Ranch, 125.000 Euro kostete Jackson ein 10 Tages Urlaub in Paris, 777.000 Euro kassierte die Bank. Alleine das Gerichtsverfahren, in dem Jackson 2005 wegen angeblichem Kindesmissbrauch angeklagt worden war, kostete ihn satte 1,8 Millionen Euro. Für den Alltag im mittleren Osten haute der Star in sechs Monaten knapp 400.000 Euro raus und fuhr für 277.700 Euro in den Urlaub nach Italien und England.  Seine “Neverland”-Ranch, die insgesamt 20 Millionen Euro gekostet hatte, musste Jackson inzwischen verkaufen. Damit fallen die 2,9 Millionen Euro Löhne weg, die die Mitarbeiter der Ranch jährlich kosten und es bleibt mehr Geld für die lieben Kinder: Jacksons Exfrau Debbie Rowe, mit der der Musiker zwei Kids hat, verlangt 884.000 Euro im Jahr Unterhalt. (BangMedia)