Dienstag, 25. November 2008, 14:39 Uhr

Robbie Williams wollte sich im Drogenrausch selbst erstechen

Popstar Robbie Williams hat sich dem eigenen Bekunden zufolge einmal in einen derartigen Drogenrausch hineingesteigert, dass er mit einem Messer auf sich selbst einstechen wollte. Der 34-jährige Sänger berichtete nun über seine LSD-Experimente aus der Teenie-Zeit. Damals habe er einmal so stark halluziniert, dass er sich selbst verletzen wollte. Mit 16 sei bei ihm zum ersten Mal ein ‘Acid’-Trip gründlich daneben gegangen, berichtet Williams: “Im Nachtclub ‘Shelleys’ hatte ich meine ersten Erfahrungen mit Acid gemacht. Nun befand ich mich in Goldenhill, bei jemandem in der Küche glaube ich. Man gab mir ein klitzekleines Stück Papier, dass ich schlucken sollte. Anschließend fuhren wir ins Parkhaus, und dort stand die Polizei vor dem Eingang. Da dachte ich mir, Mist, ich will nach Hause gehen, ich habe Angst. Es gibt nur einen Platz, wo ich sein will – zu Hause bei meiner Mutter.”
Doch auch im vermeintlich sicheren Zuhause hörte der Horrortrip nicht auf: “Als ich daheim ankam lief im Fernsehen gerade American Fotball. Also beschloss ich, nach unten zu gehen und auf mich einzustechen. Daraufhin erschien meine Mutter und fragte mich: ‘Was machst du da?’. Ich erklärte ihr, dass ich nach unten gehen würde, um auf mich einzustechen, und fragte sie, ob sie eine Tasse Tee wolle.”
Nach seinem Austritt aus der Boyband “Take That” im Jahr 1995 durchlitt Williams eine schlagzeilenträchtige Drogenphase. Seitdem war er zweimal auf Entzug, das letzte Mal kurz vor seinem 33. Geburtstag im Jahr 2007. Damals wurde er wegen einer Abhängigkeit von verschreibungspflichtigen Medikamenten in eine US-amerikanische Klinik eingeliefert.
In letzter Zeit hat der Sänger mit seinen Ambitionen, UFO-Forscher werden zu wollen, für Schlagzeilen gesorgt. Auch wird vermutet, dass er in Kürze in der britischen Casting-Show “The X Factor” als Juror auftreten könnte.