Mittwoch, 26. November 2008, 23:05 Uhr

Kate Winslet freut sich über ihre Falten

Diese Frau steht auf Natürlichkeit: Schauspielerin Kate Winslet ist verliebt in ihre Falten. Die 33-Jährige unterstreicht, sie würde niemals Botox unter ihre Haut spritzen lassen, um sie glatter zu machen, weil sie es liebt, ihrem Gesicht dabei zuzusehen, wie es älter wird.
„Ich liebe es, diese Dinge zu beobachten“, erklärt Winslet ihre Zuneigung zu Falten. „Ich genieße es, dass sich mein Gesicht verändert. Und zur selben Zeit stelle ich fest, dass mit dem Älterwerden die Maschine nicht mehr so geölt läuft, wie früher.“
Der Auslöser für die Großmutter-Gedanken war das Wiedersehen mit Leonardo DiCaprio, mit dem Winslet in “Titanic” 1997 ihren Durchbruch feierte. Für den Film “Zeiten des Aufruhrs” kommen die beiden jetzt, über 10 Jahre später, wieder zusammen und Winslet ist ganz begeistert darüber, wie viel älter sie und DiCaprio in den letzten Jahren geworden sind. In einem Interview mit dem Magazin “Parade” erzählt sie, dass sich vor allem ihre Gesichter in elf Jahren verändert haben: „Ich sagte zu ihm: ‚Ja, verdammt! Schau, wie diese Stirn sich bewegt!’ Ich meine, er hat eine wahnsinnige Furche zwischen den Augenbrauen, die früher nicht so prominent war und meine Stirn ist jetzt auch viel markanter.“ Für den neuen Film führte Sam Mendes Regie, mit dem Winslet verheiratet ist und von dem die Aktrice sagt, er habe ihr Leben in die richtigen Bahnen gelenkt. Sie erinnert sich an ihre Startschwierigkeiten in Hollywood: „Ich war sehr, sehr niedergeschlagen, weil ich einige große Veränderungen in meinem Leben durchziehen musste, um ich selbst sein zu können – aber eben alles unter dem Label eines Filmstars. Es war schwer, die richtige Balance zu finden.“ Erst mit der Liebe kam das Gleichgewicht, enthüllt Winslet. „Jetzt habe ich Balance. Ich denke, ich habe sie schon eine ganze Weile. Das hat vor allem mit meinem unglaublichen Ehemann zu tun.“ In kleinen, scheinbar unspektakulären Momenten merkt die Engländerin, wie glücklich ihr Gatte sie macht. Sie beschreibt ein Beispiel: „Wir saßen beim Mittagessen und ich hatte ein Glas Wein vor mir stehen und ein Stück Brot und schmierte Butter auf das Brot und dann sah ich zu Sam und sagte: ‚Ich bin einfach so glücklich.’“ (BangMedia)