Donnerstag, 27. November 2008, 16:01 Uhr

Samuel L. Jackson auch dank Drogen in Hollywood erfolgreich

Hollywood-Star Samuel L. Jackson haben angeblich auch seine Drogenerfahrungen in Hollywood zum Durchbrich verholfen. Der Schauspieler betont im Interview mit der britischen “Times”, dass sein in den Achtzigern überstandener Kampf mit den Drogen ihm sehr dabei half, 1991 im Kult-Streifen “Jungle Fever” glaubhaft einen Crack- und Kokain-Abhängigen zu spielen: “Ich wurde erfolgreich, als ich genug Crack geraucht hatte, und wusste, worum sich da alles dreht. Anschließend gewann ich in New York den Kritikerpreis und ganz Hollywood fragte sich: ‘Wer ist dieser Typ?’. Daraufhin bekam ich einen Haufen Einladungen zum Mittagessen.” Zur Zeit des Drehs war Jackson zwar bereits clean, doch offenbar wollten die Produzenten ihn persönlich treffen um sicherzustellen, dass er nicht mehr drogenabhängig war, so glaubhaft kam er dem eigenen Bekunden in dem Streifen rüber.
Der 59-Jährige beklagt darüber hinaus den immer noch in den Vereinigten Staaten grassierenden Rassismus: “Ich bin beim Autofahren aus korrekten Gründen angehalten worden, und ich bin angehalten worden, weil ich schwarz war, mich im falschen Viertel befand, und mein Auto zu schön aussah. Die Bullen schauen mich dann an und sagen: ‘Sie sehen irgendwie bekannt aus’. Darauf antworte ich nur ‘Oh ja’, weil ich nie weiß, ob sie das sagen, weil ich in ihren Augen einem gesuchten Kriminellen ähnele, oder weil sie wirklich einen Film mit mir gesehen haben. Und natürlich bin ich in solchen Situationen auch mit Schusswaffen bedroht worden, natürlich.” (BangMedia)