Dienstag, 02. Dezember 2008, 15:01 Uhr

Kirsten Dunst erwirkt gerichtlichen Erlass gegen Stalker

Hollywood-Star Kirsten Dunst hat eine gerichtliche Verfügung gegen einen Mann erwirken können, der ihr seit längerem auf den Geist geht und zum wiederholte Male versucht hatte, in ihr Haus einzubrechen. Die Schauspielerin hatte als Begründung für die beantragte Verfügung angegeben, wegen des Mannes namens Christopher Smith regelmäßig Angstzustände zu bekommen. Darin lautete es: “Vor dem Hintergrund seines plötzlichen, aggressiven und belästigenden Verhaltens habe ich ziemliche Angst vor Herrn Smith und fürchte das meine Sicherheit, sowie die meines persönlichen Umfelds, in Gefahr ist.”
Der Los Angeles Superior Court erfuhr in der vergangenen Woche im Anschluss an Smiths Festnahme, dass dies bereits das fünfte Mal gewesen sei, dass der Mann versuchte, in das Anwesen der Aktrice einzudringen. Davon konnte ihn nur Dunsts 26-jährige persönliche Assistentin Elizabeth Donohue abhalten, die den Stalker so lange festhielt, bis Polizeibeamte ihn in Gewahrsam nahmen. Der Gerichtsakte zufolge tätigte Smith den Ermittlern gegenüber die folgende Aussage: “Man hat mich wegen Stalking festgenommen. Ich weiß, dass das nicht gut war, und hoffe, mit einer Warnung davonzukommen. Ich habe mich in Kirsten verliebt, und bin deshalb zu ihrem Haus gegangen. Ich fühle mich mit Kirsten spirituell verbunden. Ich habe das Gefühl, dass ich mich mit ihr verbunden habe, und sie sich mit mir. Ich weiß allerdings nicht, ob sie das auch getan hat. Sie müssen sie schon fragen, um herauszufinden, ob das auch der Fall ist.”
Dunst äußerte in ihrer Erklärung den Wunsch, nie wieder von dem 25-jährigen Smith kontaktiert zu werden. Der Täter wurde nach seiner Festnahme angeblich 72 Stunden lang psychiatrisch observiert. FOTO (BangMedia)