Dienstag, 02. Dezember 2008, 14:10 Uhr

Video: New Orleans feiert Brangelina

Brads Pitt und Angelina Jolie sind gestern in ihre Heimatstadt zurückgekehrt um die Premiere von Pitts neuem Film “The Curious Case of Benjamin Button” zu feiern. Dieser Film habe New Orleans soviel zu verdanken”, lobte Brad Pitt.
New Orleans ist definitiv zur Lieblingsstadt von US-Beau Brad Pitt avanciert. Immer, wenn er mit seiner Lebensgefährtin Angelina Jolie und den gemeinsamen sechs Kindern in die Südstaatenstadt komme, falle ihm das wie schuppen vor die Augen: “In New Orleans zu leben, bedeutet, dass wir in eine Art Normalität flüchten können – wenn es so etwas gibt”, sinniert der Hollywood-Star.

“Die Stadt ist der einzige Ort, an dem meine Familie eine Form von Privatsphäre genießt. Die Leute dort haben andere Sorgen als diese Dummheiten.” Der 44-Jährige verriet auch, dass er sich entschieden habe, in ‘Der seltsame Fall des Benjamin Button’ mitzuspielen. Der Dreh wird allerdings mit einigen Strapazen verbunden sein. Pitt wird unendlich viele Schichten Make-up tragen, und sich eine künstliche Nase und Kopfhaut anpappen müssen. Regie wird David Fincher führen, mit dem das Sexsymbol bereits bei “Sieben” und “Fight Club” zusammen drehte.

In einem Interview erinnert sich der Amerikaner an das erste Mal, als er einen Fincher-Film sah: “Es war 1992 nach einer Nacht völliger Ausschweifung in Mexiko, ich schaute ‘Alien 3’ an”, berichtet Pitt. “Ich erinnere mich daran, wie ich aus dem Kino kam und dachte: ‘Ok, das war nicht das, was ich erwartet habe. Das war kein Hollywood-Ende.’ Die Handlung hat mich wirklich gepackt.” (BangMedia)

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Video: Entertainment Tonight

Auf der Premiere in der Hafenstadt erklärte der Schauspieler weizer zu seinem umzug nach New Orleans: “Nun gut, es waren große Steuererlasse, die uns hier her brachten. Ich meine, das ist nicht mein Bereich, aber das ist, was uns hier her brachte. Ich kann ihnen sagen, es hat dem Film etwas anderes gegeben. Er war auf einmal bodenständig, in einer Weise, wie es an keinem anderen Ort hätte sein können. Wissen sie, in New Orleans gibt es Magie und Rhythmen, hier kann etwas Magisches passieren.”
Der Darsteller fügte auch prompt hinzu, sich darüber zu freuen, dass der durch den Hurrikan ‘Katrina‘ 2005 völlig verwüsteteten Stadt auch durch seine karitative Stiftung ‘The make it right Foundation’ ein wenig geholfen werden konnte. Im Zuge einer Zusammenarbeit mit Architekten konnten neue, billige, aber nachhaltig gebaute Behausungen für die Opfer des Hurrikans gebaut werden.  Der 44-Jährige berichtet davon in einem Interview mit dem Magazin “Architectural Digest”: “Sie haben keine Idee, wie toll es sich anfühlt, wenn man die Freude in den Gesichtern der Leute sieht, wenn sie sehen, wie diese Eigenheime funktionieren. Wir haben da etwas losgetreten. Diese Häuser werden das Konzept des Billigwohnens neu definieren – es ist ein Experiment für etwas, das global funktionieren könnte. Dieses Projekt ist nicht mehr meins. Es ist viel größer als ich.”

Auf dem roten Teppich äußerte sich Brad Pitt auch über die Wahl von Hillary Clinton zur neuen US-Außenministerin: “Ich bin ziemlich aufgeregt! Sahen sie nicht aus wie das A-Team? Ich war wirklich beeindruckt. Ich denke das war eine wirklich weise Entscheidung. Sie ist eine kluge Frau”. Weise formuliert! Haben doch Ahnenforscher jüngst herausgefunden, dass er mit Barack Obama und Angelina mit Hillary Clinton verwandt ist.