Mittwoch, 03. Dezember 2008, 14:13 Uhr

Ochsenknecht teilt aus: "In München geht die Kreativität flöten"

Seit den Siebzigern ist München die Heimat eines der populärsten deutschen Filmstars – Uwe Ochsenknecht. jetzt denkt der Schauspieler und Sänger ernsthaft darüber nach wegzuziehen. “Ich bin jetzt dreißig Jahre hier, da ist  es auch mal gut”, resümiert der 52-Jährige im Interview mit dem Magazin “GALA” (Ausgabe von morgen) und geht dabei gnadenlos mit der Bayern-Metropole ins Gericht: “München ist ein verschlafenes  Nest. Es gibt auch keine Subkultur. Wenn etwas Neues auftaucht, wird es gleich verboten oder kommerzialisiert. Deswegen geht in dieser Stadt die Kreativität vollkommen flöten.” Auch an vielen Münchner  Partygängern lässt er kein gutes Haar, bezeichnet sie als “Blender, die mit dem Porsche vors ,P1′ fahren, aber nur Schulden auf dem Konto haben. Ätzend!” Deutlich attraktiver, so Ochsenknecht, erscheine ihm die deutsche Hauptstadt. “Dort ist alles voller Leben und Inspiration. Weil wir durch meine Jungs oft in Berlin sind, ist uns diese Stadt schon sehr nahe gerückt.”