Mittwoch, 03. Dezember 2008, 15:54 Uhr

Take That: Gary Barlow als Talentscout

“Take That”-Frontmann Gary Barlow möchte mit Englands “Dieter Bohlen”, Juror Simon Cowell, gleichziehen. Der Sänger verbringt neuerdings offenbar einen Großteil seiner Freizeit damit, neue Talente aufzuspüren. Daher hofft er auch, ihnen genauso erfolgreich in die Karriere-Steigbügel zu helfen wie es Cowell mit seinen Zöglingen Leona Lewis und Kelly Clarkson gelungen ist. Beide schafften ihren durchbruch in einer von dem Musikmogul moderierten Castingshow. Barlow selbst erklärte im Gespräch mit der “Sun” dazu: “Ich gehe zu vielen Konzerten. Vor allem besuche ich kleine Bars. Ich verkleide mich zwar nicht, aber ich verhalte mich unscheinbar und bleibe im Hintergrund. Meistens tue ich das in London, auch wenn ich manchmal auch in Manchester unterwegs bin. Wir kümmern uns um dreierlei Dinge: Veröffentlichungen, Managment und Deals mit Universal. Ich liebe das alles. Es ist meine Zukunft.” Dabei hat Barlow ganz klar ein Vorbild im Sinn: “Ich möchte zwar nicht genauso sein wie Simon Cowell, aber ich werde das tun, was auch er getan hat, und es auf eigene Art und Weise angehen. Er sucht Leute, die er zu etwas machen will. Ich versuche Leute zu finden, die bereits etwas sind.”
All seiner Begeisterung zum Trotz besteht der Musiker jedoch darauf, dass er niemals als Juror in einer Castingshow fungieren würde. Als er kürzlich in Cowells Sendung “The X Factor” auftrat, bekam er es sogleich mit seinen flatterhaften Nerven zu tun: “Ich kann mir wirklich nicht vorstellen, bei ‘The X Factor’ Juror zu sein. Mein jüngster Auftritt im Studio fühlte sich seltsam an. Du gehst da raus, und Cowell starrt dich einfach nur die ganze Zeit an. Das macht dich von Anfang an nervös. Die Teilnehmer müssen sich dabei erbärmlich vorkommen. Ich wäre furchtbar aufgeregt. Um die Wahrheit zu sagen, ich hätte es da nicht geschafft. es ist furchtbar.” (BangMedia)
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Fotos: Universal/Jason Bell