Mittwoch, 10. Dezember 2008, 14:29 Uhr

Keanu Reeves und Will Smith auf dem roten Teppich

Zwei der größten Hollywoodstars zeigten sich gestern bei der New Yorker Premiere von “Der Tag, an dem die Erde stillstand”, dem Remake des Filmklassikerts von 1951: Keanu Reeves und Will Smith. Letzterer brachte gleich die ganze Familie mit. Der Star des Abends war zweifelsfrei Smith´zehnjähriger Sohn Jaden, dem die Schreie und Rufe des jungen, katastrophenfilmverwöhnten Publikums gehörten. Er spielt nämlich mit! FOTOS

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Keanu Reeves kennt das Leben in all seinen  Facetten. Als Schauspieler zählt er zu den Top-Verdienern Hollywoods, privat musste er hingegen bereits einige Schicksalsschläge einstecken. 1999 wurde seine gemeinsame Tochter mit Freundin Jennifer Syme tot geboren und nur zwei Jahre später verlor er seine Freundin bei einem Autounfall. Im Exklusiv-Interview mit dem Magazin “InTouch” spricht er offen über die schwerste Zeit seines Lebens: “Ich kam an einem Wendepunkt in meinem Leben. Ich musste anhalten, durchatmen. Nach einem solchen Verlust muss man sich erst wieder fangen, darf sich nicht überwältigen lassen. Aber irgendwann muss dass Leben weitergehen. Ich habe mir nun mein erstes eigenes Haus gekauft. Ein Neuanfang, um  endlich Wurzeln zu schlagen.”
Durch das viele Herumreisen in seiner Kindheit sei er oft allein gewesen und nicht zur Ruhe gekommen: “Jetzt versuche ich allerdings, nicht mehr so viel alleine zu sein. Das ist nämlich Mist. Ich möchte heiraten und Kinder kriegen”, verrät der 44-Jährige in InTouch. Trotz der Besinnung auf den Neuanfang im Leben habe er eine
Midlife-Crisis durchlebt: “Ja, es passierte – ganz klassisch – an meinem 40. Geburtstag. Als hätte jemand einen Schalter umgelegt. Ich musste zur Therapie, um damit fertig zu werden.” Mittlerweile hat der Schauspieler eine gelassenere Sicht der Dinge:  “Ich versuche, nicht so materialistisch zu denken. Ich mache mit
nichts aus Promi-Partys, und Geld ist mir überhaupt nicht wichtig. Es bedeutet für mich nur die Freiheit, nicht mehr jede Rolle annehmen zu müssen. Ich habe auch keine berühmten Freunde. Am meisten Spaß macht es mir, Bass zu spielen und mit meiner Band ‘Dog Star’ aufzutreten.”