Mittwoch, 10. Dezember 2008, 10:25 Uhr

Michelle Williams jammert über ihren Ruhm

Hollywood-Schauspielerin Michelle Williams hat sich öffentlich darüber beklagt, wie “anstrengend” das Berühmtsein sei. Die 28-jährige Aktrice und Mutter der dreijährigen Matilda, Tochter des verstorbenen Heath Ledger, mag es nicht, im Rampenlicht zu stehen, und wünscht sich im Gespräch mit dem US-Magazin ‘Parade’ ein bald nachlassendes Interesse an ihrer Person: “Manchmal würde ich mir wünschen, dass ich weniger Blicke anziehe, auch wenn ich ungern total ignoriert würde. Es ist ganz schön anstrengend, ein Promi zu sein. Ich muss mir die ganze Zeit Gedanken darüber machen, ob mir jemand folgt, oder ob plötzlich jemand mit einer Kamera auftaucht. Ich ärgere mich sehr darüber, aber ich versuche, nicht zuzulassen, dass es mich vom Leben abhält. Man hat manchmal Probleme damit, die eigene gute Erziehung gegenüber von Leuten geltend zu machen, die eindringlich sind und deine Privatsphäre missachten.”
Williams ist dennoch fest entschlossen, die Schauspielerei nicht aufgeben zu wollen. Kürzlich bekam sie sogar bei der Vorauslese für die ‚Indie Spirit Awards 2009‘ eine Nominierung als beste Hauptdarstellerin für ihren Auftritt in ‘Wendy and Lucy’: “Ich muss allerdings immer noch darum kämpfen, am Set das für mich richtige Umfeld zu schaffen. Als Frau ist das besonders schwer. Dir wird beigebracht, dass du nett und still sein sollst, damit sie dich nicht als schwierig wahrnehmen. Als ich mit Philip Seymour Hoffman auf dem Set von ‘Synechdoche’ zusammengearbeitet habe, sah ich, wie er wirklich darauf bestand, dass die Leute nicht in seinem Blickfeld herumlaufen. Ich dachte mir, ‘Mein Gott, genau das habe ich auch schon immer gedacht, aber ich war viel zu schüchtern, um das zu äußern.’ Wenn du dann siehst, wie das jemand anders macht, und immer noch respektiert wird, denkst du dir, ‘Nun, das versuche ich jetzt auch’.” (BangMedia)