Donnerstag, 11. Dezember 2008, 12:50 Uhr

Vinnie Jones: Anklage wegen Bar-Schlägerei

Der britische Schauspieler Vinnie Jones kommt nicht glimpflich davon. Wegen eines Streits in einer Bar am letzten Donnerstag ist der Hollywood-Star wegen Beleidigung in drei Fällen angeklagt worden. Vorangegangen war ein Kampf mit dem 24-jährigen Barbesucher Jesse Bickett in dem Etablissement ‘Wiley’s Tavern’ im US-Bundesstaat South Dakota. Bickett hatte einen Bierkrug auf dem Kopf des Schauspielers zerschlagen. Der Brite trug eine Verletzung davon, die mit 48 Stichen genäht werden musste. Der verantwortliche Schläger muss wegen seines Verhaltens hingegen keine rechtlichen Konsequenzen fürchten.
Dave Nelson, Bezirksstaatsanwalt im Minnehaha County, erklärt die Entscheidung so: “Dinge, die in Verbindung mit dem Streit zwischen Mr. Bickett und Mr. Jones stehen, werden strafrechtlich nicht verfolgt, da entschieden wurde, dass es sich um einen gegenseitigen Kampf gehandelt hat. Herr Jones ist hingegen in drei Fällen wegen des Angriffs auf Juan Barrera verurteilt worden.” Barrera, ein Freund Bicketts, behauptet, der Streit sei aufgekommen, als Barrera ihn fragte, ob er der Typ von ‘X-Men’ sei. “Er hat sich dadurch angegriffen gefühlt und angefangen, meine anderen Freunde rumzuschubsen. Er sagte, dass er in so vielen anderen Filmen war.”
Laut Barreras Aussage ging er daraufhin auf die Toilette und wurde, als er zurückkam, von Vinnie angegriffen. Vor seinen Zeiten als Schauspieler war Jones als Fußballer beim ‚Wimbledon FC‘ aktiv gewesen. Dort hatte er den Ruf eines harten Typen genossen. Nachdem seine sportliche Karriere beendet war, versuchte er sich als Schauspieler, und übernahm vorzugsweise die Rollen von Kriminellen. Vinnie Jones ist schon desöfteren wegen seines aufbrausenden Temperamentes aufgefallen. 2003 war er verurteilt worden, da er Passagiere während eines Linienfluges bedroht hatte. Momentan lebt der 43-Jährige mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Los Angeles. Am 30. Dezember muss der Leinwand-Bösewicht wieder vor einem Gericht in South Dakota erscheinen. Allerdings darf ihn bei dem Termin auch ein Anwalt vertreten. (BangMedia)