Montag, 15. Dezember 2008, 12:15 Uhr

Jennifer Hudson sagt Videodreh ab

US-Oscarpreisträgerin Jennifer Hudson hat einen Videodreh abgesagt. Ihrer Ansicht nach ist es noch zu früh, um nach dem tragischen Mord an ihrer Mutter, ihrem Bruder und ihrem Neffen wieder zur Tagesordnung des Arbeitsalltags überzugehen. Erst im Oktober war Hudsons Mutter Darnell Donerson, ihr Bruder Jason Hudson und ihr Neffe Julian King grausam erschossen worden. Vor wenigen Tagen hätte die 27-Jährige in Los Angeles zum Videodreh ihrer neuen Single ‘If It Isn’t Love’ erscheinen sollen, die im Label ‘J Records’ produziert wird. Allerdings konnte sich Hudson nicht dazu durchringen, und verschob den Dreh auf unbestimmte Zeit.  Ein Insider aus Labelkreisen gibt bekannt: “Der Termin zum Dreh wurde vor der Tragödie festgelegt und Jennifer hatte das Gefühl, sie sollte zu Ende bringen, was sie angefangen hatte. Dann hat sie aber gemerkt, dass sie noch nicht dazu bereit ist, zur Arbeit zurückzukehren. Es ist zu früh.”  Hudsons Sprecher erzählt dagegen eine andere Version der Geschichte. In einem Interview auf der Homepage von ‘Usmagazine.com’ stellt der PR-Mann klar: “Der Zeitplan des Drehs war reine Spekulation. Das Video wurde niemals zugesagt, es gab also nichts abzusagen. Das Statement von ‘J Records’ ist nicht korrekt.”
Die familiäre Tragödie hatte am 24. Oktober 2008 ihren Lauf genommen, als man die Leichen von Darnell Donerson und James Hudson tot in ihrem Haus in Chicago aufgefunden hatte. Drei Tage später war auch der tote Körper des siebenjährigen Julian King in einem weißen Geländewagen in einem anderen Stadtteil von Chicago entdeckt worden.
William Balfour, Exschwager der 2006 für ihre Rolle in ‘Dreamgirls’ mit einem Oscar als beste Nebendarstellerin ausgezeichnete Schauspielerin, ist indessen des dreifachen Mordes angeklagt und festgenommen worden. Balfour beteuert seither seine Unschuld. Hudson selber schweigt zu den Vorfällen beharrlich. (BangMedia)

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The Power Of Photoshop – So schlank kann man dick machen. Fotos: SonyBMG