Dienstag, 16. Dezember 2008, 10:51 Uhr

Gary Barlow bedankt sich bei Coldplay

Gary Barlow dachte Chris Martin würde scherzen, als er sagte, dass “Coldplay” als Vorgruppe für “Take That” auftreten wollen. Der 37-Jährige war außer sich vor Freude, als sein Kollege seine Liebe zu “Take That” öffentlich machte. “Es ist fantastisch! Ich denke, Chris hat es auf seiner Website geschrieben”, erklärt Barlow in einem Interview. Ganz ernst genommen hat er den Frontmann zuerst nicht. Barlow gesteht: “Wir dachten, er würde uns verarschen – aber das hat er nicht. Er ist wirklich ein Fan.”

Vor ein paar Wochen schrieb Martin auf der Homepage seiner Band:

„Ich würde liebend gerne für ‚Take That’ die Massen anheizen. Wir saßen eines Tages in der Umkleide und haben auf einmal angefangen ‘Back For Good’ zu singen. Wir haben den ganzen Song gesungen, Wort für Wort, mit unserem Piano, ohne es gelernt haben zu müssen. Es war großartig. Ich möchte die Website von Coldplay dazu benutzen, folgendes bekannt zu geben: Wenn Take That wollen, dass wir ihr Supportakt sind, werden wir das machen.“

Bei so viel Lob ist es kein Wunder, dass Barlow den Erfolg seiner frisch vereinten Boyband in vollen Zügen genießt: Er enthüllt, dass er und seine Kollegen Mark Owen, Howard Donald und Jason Orange nach ihrer Trennung vor 10 Jahren heute besser zurecht kommen, als jemals zuvor. “Es gibt keinen Streit bei ‘Take That'”, beteuert er in einem Interview mit dem englischen Magazin ‘Star’ und ergänzt: “Es ist normalerweise ziemlich offensichtlich, wer welchen Part singt. Vor allem Marks Zeug, ich denke, das ist immer genau für ihn. Und bei meinen Sachen: Kein anderer will die Leadstimme, also mache ich das.” Und weil die Rollen so gut verteilt sind, kommt es auch kaum zu Diskussionen. Barlow beschreibt: “Ich gehe selten in die Offensive. Die anderen Jungs beschimpfen mich auch nicht. Aber auf der anderen Seite habe ich auch keine Angst, zu sagen, was ich denke. Wir kennen uns alle schon so lange.” (BangMedia)