Dienstag, 16. Dezember 2008, 15:02 Uhr

Popstars: Das große Interview mit den sechs Finalistinnen (Teil 2)

Am Donnerstag ist es soweit, dann geht die diesjährige Staffel von “Popstars” zu Ende und eine neue Girlband wird geboren. Die sechs noch verbliebenen Finalistinnen sprechen über ihre Gefühle und Ängste kurz vorm Finale. Heute der zweite Teil des großen Interviews mit den dreien, die bereits in der Band “Queensberry” sind.
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Gespräch mit „Queensberry“ Leo

Was ging Dir durch den Kopf, als bei der Bandentscheidung Dein Name gefallen ist?
„Mir gingen so viele Sachen durch den Kopf und gleichzeitig war mein Kopf irgendwie ganz leer. Ich wusste in dem Moment gar nicht mehr, was um mich herum passiert. Ich bin ja auch total zusammengebrochen. Es ist einfach unbeschreiblich gewesen. Später als ich mich wieder gefasst hatte, dachte ich nur noch: ‚Endlich hat es geklappt! Endlich hat sich alles ausgezahlt wofür ich die letzten Jahre gearbeitet habe.’ “

Wie lang kam Dir der Moment der Entscheidung vor?
„So unendlich lang! Ich war noch nie in meinem Leben so aufgeregt. Nicht mal beim Abi. Ich habe wirklich gedacht, ich platze jeden Moment, ich war innerlich so angespannt und wollte einfach nur, dass es endlich vorbei ist.“

Wen hast Du denn als erstes angerufen und wie war die Reaktion?
„Ich habe sofort meine Mama angerufen. Meine Eltern wären auch total gerne da gewesen, sie haben mich unheimlich unterstützt. Mama dachte im ersten Moment am Telefon, ich bin rausgeflogen, weil ich so extrem geweint habe. Ich habe dann nur noch ein: ‚Ich bin in der Band’ rausgepresst und da war bei meinen Eltern auch erstmal Alarm angesagt. Meine Mutter ist komplett  ausgerastet. Sie hat sich so gefreut und in dem Moment einfach dasselbe gefühlt wie ich. Die haben bestimmt eine Party gefeiert.“

Was wird sich jetzt für Dich ändern, worauf freust Du Dich am meisten?
„Ich kann nun jeden Tag das machen, was ich liebe. Im letzten Jahr war ich irgendwie blockiert, ich war einfach unglücklich. Das ist das, was sich am meisten ändern wird: Dass ich jeden Morgen aufwache mit dem Bewusstsein  und der Gewissheit, dass ich das machen kann, was ich machen will. Das kann mir jetzt auch erstmal nicht weggenommen werden. Auf dieses Gefühl freue ich mich.

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Leo, Gabriella, Vici. Fotos: Pro Sieben/ Bernhard Kühmstedt

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Gespräch mit Queensberry Gabby

Was ging dir durch den Kopf, als bei der Bandentscheidung dein Name gefallen ist?
Gabby: „Ganz viel wirres Zeug: Ich dachte, die verarschen mich. Ich war total schockiert. Ich hab das gar nicht geglaubt. Gleichzeitig war ich freudig überrascht, aber konnte die Freude in diesem Moment gar nicht zeigen, weil ich  so schockiert war. Das war einfach so geil. “

Was denkt man, kurz bevor die Entscheidung fällt?
Gabby: „Mir war richtig schwindlig. So schlecht war mir noch nie, ich hatte noch nie solche Kreislaufprobleme, alles hat sich gedreht. Mein ganzer Körper hat gejuckt, ich war total hibbelig …“

Hast du inzwischen realisiert, was passiert ist?
Gabby: „So langsam ja. Aber die ersten Tage danach konnte ich es nicht  glauben. Ich ging durchs Leben und plötzlich kam wieder der Gedanke ‚Ach du scheiße, du bist in der Band’.“

Wen hast du denn als erstes angerufen und wie war die Reaktion?
Gabby: „Ich habe meine beste Freundin Sarah angerufen und die konnte es erst einmal nicht glauben. Die hat nur wirres Zeug gestammelt. Aber sie hat sich extrem gefreut. Und war total schockiert.“

Was wird sich jetzt für dich ändern?
„Mein ganzes Leben wird sich ändern. Ich werde mit Queensberry ganz viele Konzerte geben dürfen. Wir nehmen gerade ein Album auf und das ist ein ganz tolles Gefühl. Viele Termine, viel Stress, viel Druck – aber wir können unseren Traum leben, das ist das Schönste was es gibt. Ich freue auf alles: Auf die
Fans, denn ich habe echt geile Fans, die sind so freaky wie ich und richtig hartnäckig. Und ich freue mich auf den Moment, wo unsere CD im Laden zu  kaufen ist. Ich glaube, ich hole mir auch eine (lacht). Und auf das Finale freue ich mich extrem. Dann steht das vierte Bandmitglied fest.“
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Gespräch mit Queensberry Victoria

Was ging dir durch den Kopf, als du bei der Bandentscheidung deinen Namen gehört hast?
„Ich habe es im ersten Moment gar nicht geglaubt. Man weiß ja nie, vielleicht hat sich Loona ja vertan, vielleicht meint sie ja doch jemand anderen. In der nächsten Sekunde habe ich geweint und gedacht: ‚Jetzt habe ich es endlich geschafft! Ich habe es für dich gemacht Mama.’ Auch wenn sie nicht bei mir war, sie hat mir die Kraft gegeben und mich unterstützt. Ich bin jetzt am Ziel
angekommen. Mir fiel einfach ein Stein vom Herzen, dieses Gefühl ist sehr schwer zu beschreiben.“

Wie hat dein Papa reagiert?
„Der konnte es selbst noch gar nicht fassen. Ich glaube, er stand noch ein bisschen unter Schock, aber dann hat er sich natürlich total gefreut und gemeint: ‚Jetzt fängt ein anderes Leben an.’ “

Worauf freust du dich ganz besonders?
„Ich freue mich, dass ich mit 16 schon so viel erlebt habe und dass ich noch so viel erleben werde. Ich werde im Gesang weiter gebildet und lerne Stars kennen – das ist so aufregend.“

Was hast du dir für die Zukunft vorgenommen?
„Queensberry soll sehr lange zusammenhalten. Wenn wir irgendwelche Streitigkeiten haben, wünsche ich mir, dass wir miteinander reden und die Sache direkt aus der Welt schaffen. Ich möchte, dass wir viele Konzerte spielen und Auftritte bekommen. Und natürlich, dass wir viele Fans haben.“

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Den ersten Teil des Gesprächs findet ihr hier