Freitag, 19. Dezember 2008, 9:15 Uhr

Schmidt und Pocher: Die Bonmots der Woche (4)

Wie immer am Freitag für die, die es gestern Abend nicht gesehen haben, die besten Sprüche aus der “Schmidt und Pocher”-Show! Keith Richards hat Geburtstag: 65 ist er geworden. Er ist eine lebende Legende – wenn man mal von ein paar Organen absieht.
Hoffenheim hat es geschafft; sie sind Herbstmeister der deutschen Bundesliga! Es ist ganz eng geworden mit den Bayern. Man hat nur an der Tordifferenz den Unterschied festmachen können. – Tordifferenz, oder wie man in München sagt: “Rensing”.

Der 1.FC Köln ist auch nicht schlecht gewesen: 11. geworden. Oder wie man hier sagt: Zweimal Erster!

Die Bundesliga macht jetzt ein bisschen Pause. Viele Spieler reisen weg. Diego zum Beispiel reist nach Brasilien, um seiner Freundin ein paar Sachen zu erklären …

Til Schweiger soll eine Casting-Show machen, wo er Jung-Schauspieler für Hollywood castet. Titel: “Germany’s Next
Topnuschel”.

Lothar Matthäus hat eine Freundin, Liliana, die das Abitur gemacht hat. Lothar hat gesagt: Hochzeit wäre bei uns vorstellbar. Liliana spricht von Hochzeit – oder wie Boris Becker sagen würde: Es kriselt langsam!

Vorsicht, Liliana: Eheversprechen von Lothar Matthäus sind genauso viel wert wie Wahlversprechen von Andrea Ypsilanti!

Harald Schmidt:
Weihnachten steht vor der Tür. Zumindest bei denen, die noch eine Tür haben!

Die Zeiten werden härter: Dank Finanzkrise kommen viele zu den ganz elementaren Wurzeln und Werten von Weihnachten zurück und feiernwieder im Stall.

Die Amerikaner wollten vom Bundesnachrichtendienst die Zahl der Giftgasgranaten. Was sie bekommen haben waren die aktuellen Daten der Telekom.

Filmstart von “Buddenbrooks” in Essen. Ich glaube, ich gehe nicht  rein. Wenn es so weit ist, hole ich mir das Buch …

“Buddenbrooks”? Wir hatten das doch hier im WDR-Fernsehen schon vor fünf, sechs Jahren: die Doku-Soap mit Fred, Annemie, Frank …  ach, ne, “Fussbroichs” waren das!

Die zweite Film-Premiere: “Valkyrie”. Tom Cruise als Stauffenberg. Der Film bringt den Amerikanern die deutsche Geschichte ein Stück  näher. Viele Amerikaner sind natürlich gespannt: Wie geht der Film  wohl aus!?

Der Film endet wie erwartet: Hitler überlebt. Es kam schon ein Glückwunsch-Fax von Jopi Heesters – also zur Qualität des Filmes insgesamt.

Florian Henckel von Donnersmarck, unser Oscar-Preisträger, sagt: Dieser Film tut für das deutsche Ansehen in der Welt mehr als zehn Fußball-Weltmeisterschaften. Ich habe gedacht: Ist dieser Vergleich ethisch erlaubt? Und ich finde: Ja. Denn er hat ja nicht gesagt: In gewisser Weise hat Stauffenberg das Finale vergeigt.