Dienstag, 23. Dezember 2008, 23:17 Uhr

Lily Allen: "Tanten und Onkel sollten Vorbilder sein. Nicht ich."

Die britische Popsängerin Lily Allen findet nicht, dass sie als Vorbild für Jugendliche taugt. Die Sängerin hatte vor kurzem gebeichtet, bereits im zarten Alter von 14 Jahren Drogenexperimente mit Ecstasy unternommen zu haben. Nun betonte sie, dass sich junge Leute ihrer Meinung nach nicht an Promis, die sie niemals kennengelernt haben, orientieren sollten, sondern an Familienmitgliedern. Die Musikerin erklärte dazu: “Tanten und Onkel sollten Vorbilder sein, genauso wie Mütter, Schwestern und Brüder. Warum solltest du jemanden auf einen Sockel heben, von dem du eigentlich nichts weißt?”

Die 23-Jährige stellte allerdings auch klar, dass sie derzeit ihren chaotischen Lebenswandel etwas zurückschraubt und sich nicht mehr von ihren wilden Freunden beeinflussen lassen will: “Meine Kumpels leben in einer komplett anderen Welt. Ich bin mittlerweile sehr erwachsen geworden, und sie stehen immer noch aufs Weggehen, Tanzen und Drogenkonsumieren. Ich habe nun ständig mit viel älteren Leuten zu tun. Ich gehe in schicke Restaurants und unterhalte mich über Kunst.”

Die brünette Schönheit hatte kürzlich verkündet, mit der Musik aufhören zu wollen, sobald sie auf den ‘Richtigen’ treffe. Mittlerweile träume sie nämlich davon, eine Familie zu gründen: “Ich glaube nicht, dass ich gerne beides gleichzeitig täte. Ich würde die beiden Sachen nicht vermischen wollen. Ich genieße es aber sehr.” (BangMedia)

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Foto: EMI/Derick Santini