Freitag, 26. Dezember 2008, 16:02 Uhr

Kanye West geht auf Geisterjagd und Fans gehen verloren

US-Rapper Kanye West ist offenbar einem Missverständnis erlegen. Der Musiker war der Meinung gewesen, sein Gesang verbessere sich, wenn er Geistern aus dem Weg gehe. Sein aktuelles Album ‘808s and Heartbreak’ war zuletzt bei einigen Fans auf harsche Kritik gestoßen, da der leidenschaftliche Sonnebrillenträger darauf singt anstatt zu rappen. Dennoch will der Rapper weiter an seinen Gesangsqualitäten feilen. Als er kürzlich in Kalifornien beim ‘KROQ’s Almost Acoustic Christmas’-Konzert backstage den Frontmann der Brit-Band Franz Ferdinand, Alex Kapranos traf, ergriff West die Gelegenheit beim Schopfe und bat den Sänger um ein paar Tipps.

Kapranos zeigte sich daraufhin sehr hilfsbereit, wie ein Vertrauter zu berichten weiß: “Alex sagte ihm, dass er keine Gespräche an lauten Orten führen und nicht rauchen soll.” Auch betonte er, Kanye solle sich von Spirits fernhalten, was im Englischen für hochprozentige Alkoholika steht. Der HipHopper hat das allerdings in einem anderen Sinne verstanden. So fragte er nach, ob er sich bei den Spirits um Geister handle.

Erst neulich hatte der Rapper gebeichtet, dass es ihm egal sei, wenn er durch seinen neuen Musikstyle Fans verloren habe. “Es kann sein, dass ich mit diesem Album einige Rap-Fans verloren habe. Aber ich habe eine neue Perspektive in meinem Leben bekommen und habe die Möglichkeit, zu tun, was ich will. Ich kann machen, was sich gut anfühlt, und wenn Leute das belohnen, dann ist das cool.”

Kanye West hat dem neuen US-Präsidenten Barack Obama angeboten, ihn einzukleiden. Außerdem plane er an der Amtseinführung von Obama am 20. Januar teilzunehmen.

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Mister Obercool. Foto: Universal