Montag, 29. Dezember 2008, 14:34 Uhr

Tom Cruise will unbedingt zehn Kinder

Der Mann will doch nur ins Gerede kommen. Hollywood-Beau Tom Cruise will offenbar zehn Kinder. Der Darsteller aus ‘Operation Walküre – Das Stauffenberg-Attentat’ hat bereits die zweijährige Tochter Suri mit seiner Frau Katie Holmes sowie die beiden Adoptivkinder Isabella (16) und Connor (13) gemeinsam mit Ex-Gattin Nicole Kidman. Nun sprach er davon, dass ihm eine riesige Familie vorschwebt: “Ich will zehn Kinder. Ich liebe Kinder. Ich bin allerdings glücklich darüber, zwei Teenager und eine Zweieinhalbjährige zu haben. Daraus ergibt sich eine tolle Dynamik.”

Der 46-Jährige betont, seiner hektischen Schauspielkarriere zum Trotz für seine Kinder immer Zeit zu haben. Auch ist Cruise überzeugt, dass seine Vorliebe für das Vaterdasein daher rühre, dass sein eigener Vater für ihn wenig Zeit hatte, als er klein war. Dazu meint er im Gespräch mit der britischen ‘Sun’: “Mein Vater war nicht oft für mich da, und ich will für meine Kinder eine andere Art von Vater sein. Die Familie ist das Wichtigste in meinem Leben.”

In diesem Zusammenhang hält der bekennende Scientologe mit Eigenlob nicht hinterm Berg: “Ich bin ein toller Vater. Ich möchte bei meinen Kindern sein, sie sollen all das Zeug machen können, was ich auch machen wollte, als ich aufwuchs.” Hinsichtlich des 16 Jahre umfassenden Altersunterschieds zu seiner 30-jährigen Gattin Katie Holmes erklärte der Star-Schauspieler: “Die einzige Sorge, die ich habe, ist, ob sie mit mir mithalten kann!” (BangMedia)

x

x
US-Kritiken zum Cruise-Stauffenberg-Film: Die „New York Times“: Der Film sei irgendwie nicht schlecht, leider sei Tom Cruise zu modern, zu amerikanisch und zu sehr Tom Cruise, um der Rolle ihren Sinn zu geben, meint Kritikerin Manohla Dargis.
Die „Los Angeles Times“ findet schlimm, wie wundervoll „Hollywood und die Leute, die uns den Zweiten Weltkrieg gebracht haben“, harmonierten. Der Film sei perfekt und spare nicht an der Ausstattung, der Löwenanteil der Ressourcen sei aber in die Logistik gegangen, nicht in Emotionen. Zudem sei die Story bekannt, das schade der Spannung.
„Washington Post“ findet, der Film sei eine „grimmige Studie in schlachtschiffgrau, bewundernswert frei von Spielberg’schen Versuchen, Sentimentalität oder Inspiration hineinzugießen“.
Die Nachrichtenagentur „Associated Press“: Die Ikonografie von Cruises Berühmtheit überschatte seine Schauspielerei. Was „Valkyrie“ für Cruises Karriere bedeutet, interessiert die Branche mehr als das Schicksal der Attentäter. Und Last but not least die „Business Week“: sie schätzt, dass der Film maximal 60 Millionen Dollar einspielen werde – nicht genug, um den angeschlagenen Star Cruise zu retten. „Ein Nazi, der zum Attentäter wird, ein Film, in dem die Bösen gewinnen und die Alliierten nicht auftauchen“, sei Kassengift.

Tom Cruise als Oberst Stauffenberg. Foto: 20th Century Fox