Samstag, 03. Januar 2009, 19:47 Uhr

Leichnam von Jett Travolta soll Dienstag überführt werden

Im  Mittelpunkt der polizeileichen Ermittlungen im Todesfall des 16-jährigen Sohnes von Hollywoodstar John Travolta stehen zurzeit die Bestimmung der Todesursache. Zuletzt gesehen wurde Jett Travolta, als er am Neujahrstag in das Badezimmer ging, entdeckt wurde der Tote jedoch Freitagfrüh 10 Uhr. Sicher scheint zu sein, dass der Junge gefallen ist und sich den Kopf dabei aufgeschlagen hat. Es sei eine geringe Menge Blut auf dem Boden des Badezimmers gefunden worden. Demnach könnte der Kopf gegen die Badewanne oder die Toilette geschlagen sein.  Gegenüber TMZ erklärte der enge Freund der Familie, Anwalt und Sprecher McDermott, die Andeutung, Jett habe stundenlang unentdeckt im Badezimmer gelegen, sei falsch. Der Junge sei zwischen dem Bad und seinem Zimmer hin- und her gelaufen. Der Augenblick, wo er zu Tode gekommen ist, sei nur ein “kleines Zeitfenster” gewesen. “John hat alles in seiner Macht stehende getan, um Jett wiederzubeleben. Sie hatten eine so enge Bindung. Worte können nicht beschreiben, wie nahe sie sich standen. Das wird eine lange Zeit brauchen. Sein Leben wird nie wieder so sein wie vorher.” Mike Ossi, Anwalt der Familie erklärte: “Ihre Beziehung war so eng. Er sagte immer: ‘Ich bin glücklich, wenn meine Kinder es auch sind’. Sein Herz ist gebrochen. Seinen Sohn zu Grabe zu tragen, ist wohl das schlimmste was einem passieren kann. Er wollte nicht, dass ihm etwas passiert, er hat versucht ihn wiederzubeleben. Er machte Mund-zu-Mund-Beatmung. Man musste ihn von seinem Sohn lösen, um diesen ins Krankenhaus bringen zu können.” Auf die Frage, ob Jett in den Armen seines Vaters starb, sagten McDermott und Ossi: „Jett war vielleicht noch am Leben, als John die Herz-Lungen-Reanimation durchführte, und dann übernahm der Rettungssanitäter. Jetts Tod wurde im Krankenhaus festgestellt. Ich möchte gern glauben, dass John die Gelegenheit hatte, sich zu verabschieden. Er könnte in den Armen seines Vaters gestorben sein. Ich bin mir nicht sicher.“

Bei der Urlaubsreise über die Feiertage seien auch zwei Kindermädchen engagiert worden. „Jett wurde nicht allein gelassen. Die ganze Zeit war ein Aufpasser dabei. Die Nanny schlief neben Jetts Zimmer. Es gab ein Babyphone mit Bildschirm und eine Klingel an der Tür, sodass man hörte, wenn Jett das Zimmer verließ und zurückkam. Er wurde komplett beaufsichtigt. Die Nanny hat ihn gefunden.“  MCDermott sagte auch, dass Jett und seine achtjährige Schwester “Nachtschwärmer” seien und oft erst um fünf Uhr morgens einschliefen.
Für Montagvormittag sei eine Obduktion vorgesehen. Am Dienstag soll dann der Leichnam des Jungen nach Florida überführt werden. Mehr FOTOS FOTOS

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