Sonntag, 04. Januar 2009, 10:22 Uhr

Will Smith: "Meine Kinder machen mich oft sprachlos"

Er redet wie ihm der Schnabel gewachsen ist. Nur zu Hause fehlen Sprücheklopfer Will Smith meistens die Worte. “Meine Kinder machen mich oft sprachlos, ihre simplen, unschuldigen Fragen zu beantworten ist wirklich schwierig”, sagt der Hollywoodstar im Gespräch mit der Frauenzeitschrift FÜR SIE (Ausgabe vom 6. Januar).

Leichter fällt Smith hingegen der Wechsel von der Komödie ins ernste Schauspielfach. “Ich will mich auch in anderen Genres beweisen, die Gengregrenzen auflösen”, sagt der Schauspieler, der in seinem neuen Film “Sieben Leben” (Kinostart 8. Januar) mal ganz ohne Witze auskommt. “Ich persönlich gefalle mir eher in den dramatischen Rollen.” Seine beste schauspielerische Leistung habe er in “Ali”, der Verfilmung des Lebens von Muhammad Ali gezeigt. Am meisten Spaß habe ihm wiederum der Actionstreifen “Bad Boys” gemacht. “Schnelle Autos,  heiße Miezen, Pistolen, enge T-Shirts – da werden all meine Kleinjungfantasien wach.”

Smith’ Traum, der erste schwarze Präsident der USA zu werden, sei nun zwar mit Wahl von Barack Obama geplatzt, dennoch möchte der 40-Jährige sich von diesem Gedanken nicht ganz verabschieden. “Ich  gebe Barrack acht Jahre, dann übernehme ich im fliegenden Wechsel”,  so Smith – gewohnt schlagfertig.

Will Smith hat im vergangenen Jahr so viel Geld in die US-Kinokassen gebracht wie kein anderer Schauspieler. Das ist das Ergebnis einer Umfrage unter US-Kinobetreibern, die seit 1932 jährlich von dem US-Filmverlag Quigley durchgeführt wird. Smith war 2008 in “Hancock” und “Sieben Leben” zu sehen. Er ist erst der zweite schwarze Schauspieler, dem diese Ehre zuteil wird. Erstmals war 1968 Sidney Poitier zum “Top-Money-Making-Star” gewählt worden. Eine Summe wurde nicht ermittelt.

Am 7. Januar ist Will Smith in Berlin.