Montag, 05. Januar 2009, 11:36 Uhr

Daniel Craig scheißt auf Starrummel

Und jetzt eine Runde Mitleid: Schauspieler Daniel Craig beschreibt sein Stardasein als ein „Ärgernis“. In der Rolle des James Bond katapultierte sich Craig in die vorderste Reihe der Hollywoodelite. Seitdem leidet er darunter, von Fremden auf der Strasse erkannt zu werden und wünscht sich sogar ab und zu, er könnte ein normales Leben führen.  „Ich leugne es immer, aber es hat alles verändert für mich“, sagt der 40-Jährige in einem Interview über seinen Part als britischer Geheimagent und ergänzt: „Mein Leben steht seitdem Kopf.“  Das, wo von so viele andere träumen, geht Craig gehörig auf die Nerven: Alle kennen sein Gesicht. Er erklärt: „Plötzlich erkennt mich jeder. Ich kann mein Haus nicht verlassen, ohne erkannt zu werden. Um ehrlich zu sein, das ist ein ziemliches Ärgernis.“
Schließlich ist der Engländer nicht Schauspieler geworden, um berühmt zu sein. „Die Leute fragen mich ständig: ‚Du bist Schauspieler, gehört das nicht zu deinem Job?’“, beschreibt der Blondschopf in einem Gespräch mit dem englischen Magazin ‚Sunday Times Culture’ und liefert gleich die passende Antwort: „Ich mache das alles nicht, um erkannt zu werden. Ich mache es, weil ich davon einen Kick bekomme.“ Ob der Kick das lästige Erkanntwerden ausgleicht, kann Craig noch nicht sagen. Er sinniert düster: „Ich beklage mich nicht, aber ich werde die Art, wie ich die Welt sehe und wie ich mein Leben lebe, wohl hinterfragen müssen.“ (BangMedia)

Daniel Craig ist ab 5. März in dem Kriegsfilm “Defiance” zu sehen: