Mittwoch, 07. Januar 2009, 16:15 Uhr

Scientologin Lisa Marie Presley stellt sich hinter John Travolta

US-Sängerin Lisa Marie Presley hat sich gegen die Flut an Kritik gestemmt, der John Travolta in diesen Stunden die Schuld am Tod seines sechszehnjährigen Sohnes gibt. Die 40-Jährige ist mit Travolta und seiner Gattin Kelly Preston eng befreundet, und ebenfalls Sektenmitglied bei Scientology. Ihr zufolge zeugt es von schlechtem Stil, wenn die Tragödie dazu als Anlass dient, ihre Glaubensrichtung zu kritisieren.

In ihrem ‚MySpace‘-Blog schrieb Presley: “Die meisten Leute sind sehr einfühlsam und respektvoll gewesen, es gibt aber auch diejenigen, die diese furchtbare Tragödie dazu nutzen wollen, um wieder einmal Scientology die Schuld zu geben und anzugreifen. Freunde, so oft es auch in der jüngsten Vergangenheit vorgekommen ist, Scientology und Scientologen lächerlich zu machen, jetzt ist NICHT der richtige Zeitpunkt dafür.”

Der 16-jährige Jett Travolta war letzte Woche infolge eines Krampfanfalls auf den Bahamas verstorben. Die Sängerin nennt den Vorfall in ihrem Eintrag “die schlimmst-mögliche Tragödie, die Eltern passieren kann”. Auch dementiert sie, dass Scientology es seinen Gefolgsleuten verbiete, medizinische Hilfe für gewisse Krankheiten in Anspruch zu nehmen. “Mir ist klar, dass zu diesem Thema viel Fehlinformation im Umlauf sind. Es stimmt nicht, dass Scientologen nicht in medizinische Hilfe, die Medizin oder Ärzte glauben. Sie gehen, wenn sie krank sind, wie alle anderen Leute auch einfach, zum Arzt. Wenn ein Medikament wirkt, dann nehmen sie es. Wenn sie das nicht tun, dann sind sie einfach Idioten, und man kann dafür nicht ihrer Glaubensrichtung die Schuld geben.” (BangMedia)
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