Freitag, 09. Januar 2009, 10:54 Uhr

Die Wahrheit über Mausi Lugner: Werden die Fetzen fliegen?

Die Dschungelcamp-Bewohner werden noch die Hände über dem Kopf zusammenschlagen! Denn auf wen sich die anderen bei der Wienerin Mausi Lugner, die ausdrücklich nicht “Mausi” genannt werden will, einlassen müssen, zeigen diese Videos. Die hysterische “It-Woman” Christina Lugner wurde 2003 zur „erotischsten Frau Österreichs“ gewählt. Die bescheidenen Österreicher sind halt anspruchslos. Und von 2005 bis 2007 strahlte der österreichische Privatsender ATV die Reality Soap „Die Lugners“ nach dem Vorbild der US-Serie „The Osbournes“ aus.

Ende 2007 veröffentlichte Christina Lugner zusammen mit einem Journalisten das Magazin-Buch „Die Akte L.“ Darin geht es um „Mausi“ Lugners Leben. Ein Kapitel davon ist auch der Ehe mit Richard Lugner gewidmet, das jedoch „keine Offenbarung – im Sinne eines Boulevardjournalismus – des Privatlebens der Familie Lugner sein soll. Vielmehr wird in diesem Kapitel die Beziehung des Ehepaars Lugner mittels Fotos, Interviews und berührenden, noch nie veröffentlichten Szenen dokumentiert“, so die Autoren. Seit etwa einem Jahr ist Christina wieder glücklich liiert.

Hier ein Vorgeschmack, was die Fernsehzuschauer mt “Mausi” erwartet:

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Videos: YouTube

Hier spricht Mausi Lugner nun zum ersten Mal über das Dschungelcamp. Über Kriechtiere, die mit Ecstasy gefüllt sind, fehlende Schokolade, öffentliches Duschen und über das „Känguruh-Hoden-Essen“.

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Was reizt Sie an „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ ?
Christina „Mausi“ Lugner: Besonders reizt mich die Erfahrung an meine physischen und psychischen Grenzen zu stoßen. Ich war vor kurzem bei einem bekannten deutschen Persönlichkeitstrainer, und der hat mir einen Satz mit auf den Weg gegeben: „Die Angst ist das Tor zu mehr!“ Diesen Satz werde ich mir nun verinnerlichen und bin gespannt, was mich nach dem Tor so alles erwartet.

Haben Sie lange überlegt, ob Sie teilnehmen?

Christina „Mausi“ Lugner: Ich habe schon relativ lange überlegt, jedoch hat mich der eben genannte Satz in meiner Entscheidung sehr bestärkt. Ich denke es wird eine Bereicherung der persönlichen Erfahrung und ich glaube, dass nach 17 Jahren Ehe der Dschungel einen nicht so leicht mehr aus der Bahn werfen kann.

Im besten Fall sind Sie 16 Tage im Dschungel. Das ist eine Belastung für den Körper, die Psyche, man ist in einer Gruppe unterschiedlicher Menschen zusammen. Haben Sie bedenken, dass Sie irgendetwas nicht schaffen könnten, dass es zu viel wird?

Christina „Mausi“ Lugner: Ich werde versuchen so lange wie möglich durchzuhalten und ich hoffe, dass ich es durchstehen werde und ich bin der festen Überzeugung, dass wenn ich es durchstehen werde, mich in meinem Lebens absolut gar nichts mehr aus der Bahn werfen wird.

Haben Sie Angst, Dinge zu vermissen oder haben Sie Angst vor Tieren?

Christina „Mausi“ Lugner: Ich habe natürlich Angst vor diesen Kriechtieren, die vielleicht sogar mit Ecstasy gefüttert werden, damit sie noch ein bisschen aktiver werden. Das sind aber ganz einfach so Ur-Ängste, so Ur-Phobien, die wir wahrscheinlich alle in uns tragen. Jeder von uns trägt in irgendeiner Weise Ängste in sich. Bei mir sind diese Ängste auch sehr, sehr ausgeprägt, insofern wird das für mich eine ganz große Erfahrung sein.

Welche Dschungelprüfungen wären für Sie schlimm?

Christina „Mausi“ Lugner: Das wird sich herausstellen, dass kann ich so jetzt noch nicht sagen, denn ich bin ja kein Prophet. Das kann auf die eine wie auch auf die andere Seite losgehen. Aber ich kann auch hier wieder den Satz des deutschen Persönlichkeitstrainers, „Die Angst ist das Tor zu mehr“ aufgreifen, dass heißt, man muss ganz einfach mal das Wagnis eingehen. Und wenn ein Wagnis eingeht, dann kann man eventuell auch etwas Positives daraus für sich abgewinnen.

Was nehmen Sie mit als Luxusartikel?

Christina „Mausi“ Lugner: Ich habe ja so ganz wilde Haare und damit ich die mir nachher nicht komplett abschneiden muss, werde ich eine Ölmaske mitnehmen. Den zweiten Gegenstand weiß ich noch nicht. Diese Entscheidung fällt mir sehr, sehr schwer und da werde ich mir bis zuletzt Zeit lassen, da das ja mein letzter Gegenstand sein wird, den ich mitnehmen kann.

Haben Sie sich die alten Staffeln von „Ich bin ein Star – holt mich hier raus“ angesehen? Oder von alten Staffeln erzählt bekommen?

Christina „Mausi“ Lugner: Nein ich habe noch keine Folge davon gesehen, aber davon relativ eklige Dinge gehört. Zum Beispiel habe ich vom „Känguruh-Hoden-Essen“ gehört oder in einem Sarg liegen und sich dabei irgendwie mit Maden überhäufen zu lassen. Ich persönlich würde mich natürlich lieber mit Rosen überhäufen lassen oder wenn schon in einen Sarg, dann mich lieber in einen gläsernen Sarg wie Schneewittchen legen lassen, aber so funktioniert das Spiel natürlich nicht. Respekt habe ich natürlich vor allen Aufgaben, aber am meisten Angst habe vor den Aufgaben mit diesen Tieren. In welcher Weise auch immer, ob man nun welche von ihnen tot oder lebendig essen muss. Meine Urängste sind wirklich immer dabei.

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Foto: RTL/Stefan Gregorowius

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Denken Sie, dass Sie bei bestimmten Aufgaben aufgeben werden und sich nicht für die Gruppe einsetzen?

Christina „Mausi“ Lugner: Ich hoffe natürlich nicht, dass ich bei schwierigen Aufgaben kneife. Ich selbst schätze mich schon so ein, dass ich mich eigentlich für die Gruppe einsetzen werde. Das hängt natürlich damit zusammen, wie sich die Gruppe zusammensetzt. Es ist natürlich eine ganz, ganz wichtige Frage, ob es sich um eine homogene Gruppe handelt oder nicht. Und es hängt natürlich auch sehr, sehr stark von der Psyche ab, ob man mental stark ist oder nicht. Ich bin in der Vergangenheit auch schon einmal über glühende Kohlen gegangen, wir müssen also erst einmal abwarten.

Welche Dschungelprüfungen wären für Sie schlimm?

Christina „Mausi“ Lugner: Ich habe vor allen Tieren Respekt. Nur diese Kriechtiere sind eben ganz besonders nicht mein Fall. Schon in der Bibel stand geschrieben: „Auf dem Boden sollst du kriechen.“ So gesehen sind diese Tiere ja bereits von der Historie her, uns immer Angst einflößend entgegengebracht worden und diese Angst muss ich jetzt ganz einfach mal von allen Tieren ablegen. Ich hoffe, dass ich mit ihnen irgendwie zu Rande kommen werde.

Wie ist es, ohne Luxus leben zu müssen?

Christina „Mausi“ Lugner: Ja, ein ziemliches sogar. Zumal ich in meinem ganzen Leben noch nicht einmal zelten war. Wenn man so eine Erfahrung noch nie gemacht hat, dann ist das schon ein Problem. Das wird nicht nur deshalb auch ein ganz gravierender Einschnitt in mein Leben sein. Denn bis jetzt war ich in meinen Urlauben immer in ganz, ganz tollen Unterkünften und da wird mir in dem Camp nun doch einiges fehlen.

Was wird Ihnen fehlen?

Christina „Mausi“ Lugner: Ich bin ziemlich abhängig von Schokolade. Also das ist so das einzige Laster, was ich so habe. Ich mach auch einmal im Jahr so eine Meier-Kur, dass ist die einzige Zeit im Jahr, wo ich mich wirklich kasteie und wo ich ein wenig in mich gehe. Und dieser Zuckerentzug wirkt bei mir genauso, wie der Alkoholentzug bei den Alkoholikern oder auch Nikotinentzug bei Jemandem, der eben raucht. So einen Zuckerentzug sollte man nicht unterschätzen, so etwas ist schon sehr grauselig.

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Foto: RTL/ Stefan Menne

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Werden Sie ein Problem mit dem Plumpsklo haben?

Christina „Mausi“ Lugner: An das möchte ich noch nicht einmal denken. Wie gesagt, ich habe mir noch nie eine Folge davon angesehen und werde es auch nicht tun und ich möchte mich mit diesen Gedanken im Vorfeld überhaupt nicht auseinandersetzen.

Und wie sieht es mit öffentlichem Duschen aus?

Christina „Mausi“ Lugner: Natürlich habe ich damit ein großes Problem. Ich habe auch erst einmal eine Coverstory gemacht bei der ich nackt abgelichtet wurde und das auch nur, weil man mich jahrelang belagert hat. Voraussetzung für diese Coverstory war, dass diese Nacktheit als solche nicht wirklich erkennbar war. Ansonsten habe ich in meiner Vergangenheit mit meinen Reizen eher gegeizt. Ich weiß deshalb noch nicht genau, wie ich das machen soll. Vielleicht werde ich da noch irgendwie erfinderisch und bastele mir einen Blätterbikini oder so etwas Ähnliches.

Glauben Sie, dass man die Kameras irgendwann vergisst?

Christina „Mausi“ Lugner: Mein Schamgefühl ist absolut da. Auch wenn ich optisch und äußerlich nicht so wirke, bin ich doch sehr konservativ erzogen worden und ich lebe auch sehr konservativ.

Wen werden Sie am meisten vermissen?

Christina „Mausi“ Lugner: Natürlich werde ich meine Tochter Jacqueline über alles vermissen. Dann meinen Partner Franz. Das wird eine sehr karge Zeit werden. Schön wäre es natürlich, wenn die Gruppe homogen ist und auch halbwegs harmoniert.

Es könnte Konflikte geben. Wie gehen Sie mit Konflikten um?

Christina „Mausi“ Lugner: Absolut, ich bin keine, die lange um den heißen Brei herumredet. Ich bin jemand, der Konflikte anpackt und sie verbal auch austrägt. Das ist mir sehr wichtig. Ich davon überzeugt, dass wenn eine Gruppe auf so engem Raum miteinander auskommen muss, dass es unweigerlich zu Konfliktsituationen kommen muss. Das ist überhaupt gar keine Frage, es stellt sich nur die Frage, wie man damit umgeht und wie man diese bewältigt.

Eventuell ist ein Lagerkoller aber unausweichlich, auch wenn Sie selbst, wie Sie sagen, in sich ruhen

Christina „Mausi“ Lugner: Ich bin davon überzeugt, dass ein Lager-Koller unausweichlich ist. Insbesondere deshalb, weil es keine Uhren in dem Camp geben wird und man dadurch jegliches Raum und Zeitgefühl verlieren wird. So wie man in dem Camp lebt, ist das ganze Projekt irgendwie ein Zurückführen in die Uhrzeit.

Die Vergangenheit hat gezeigt, dass im Camp jeder auf seine Art eine gewisse Rolle annimmt. Was könnten Sie für eine Rolle annehmen?

Christina „Mausi“ Lugner: Im Normalfall ist es immer so, dass bei einer Gruppe ab zehn Personen, diese immer kleinere Gruppierungen von zwei, drei Personen bilden und dann zusätzlich wird es noch die Außenseiter geben, die armen Schweine, die von niemanden akzeptiert werden. Ich hoffe, dass ich nicht zum Außenseiter mutiere, zumal ich die einzige Österreicherin in diesem Camp sein werde. Ich hoffe, dass man mich mitspielen lässt. Ich denke von mir selber, dass ich eigentlich ein ziemlich umgänglicher Mensch bin. Jedoch gibt es einfach Situationen mit denen ich nicht sehr gut umgehen kann und dann artikuliere ich diese ganz stark. Aber im Grunde genommen versuche ich schon mit den Leuten auszukommen und ich hoffe ganz einfach, dass die Leute auch mit mir auskommen können. Ich bin ganz sicher keine Person, die Konflikte heraufbeschwört, aber wenn es so sein muss dann muss es so sein. Vielleicht ziehe ich Konflikte ein wenig durch meine forsche Art an, aber dass kommt ganz auf die Gruppe an, wie die mit meiner Art umgehen.

Was denken Sie über Ihre Mitstreiter?

Christina „Mausi“ Lugner: Ach, es sind attraktive Männer vor Ort? Na schau mal an! Flirten ist natürlich immer erlaubt. In Beziehungen ist es immer wichtig, dass man sich riechen kann. Und genau das trifft auf das Camp nicht zu, weil die Hygiene dort wahrscheinlich anders ist, als wenn man in der normalen Zivilisation ist. Natürlich ist die Zeit jedoch auf beiden Seiten angenehmer, wenn man die Zeit ein bisschen mit ein wenig Flirten verbringen kann. Und da man die ganze Zeit unter der Beobachtung von Kameras steht kann ja auch nichts passieren. Es gibt tatsächlich einen kamerafreien Bereich? Das Pumpsklo wird zwar nicht gefilmt, aber ich kann mir kaum vorstellen, dass dort ein Akt stattfinden kann. Das wäre auch glaube ich nicht gerade das Wahre.

Wie haben Sie sich auf den Dschungel vorbereitet?

Christina „Mausi“ Lugner: Gar nicht. Ich esse im Moment wie ein Weltmeister um mir ein bisschen Hungerspeck anzufuttern. Nein, dass war jetzt ein Spaß. Aber ich esse wirklich immer sehr viel und genau das wird das Problem im Camp sein, der Nahrungsentzug dort. Aber man kann sich nicht wirklich vorbereiten. Ich lebe mein Leben genauso wie davor auch. Ich habe nicht wirklich viel Zeit um mich vorzubereiten. Ich habe relativ viel Stress mit meiner wöchentlichen Live-Sendung und meinen anderen Verpflichtungen und nutze die wenige freie Zeit, die mir bleibt, zum trainieren. Ich weiß nämlich nicht, ob ich im Camp die Möglichkeit haben werde zu trainieren. Ich kann mir nicht vorstellen womit…vielleicht mit einem Affen rechts und einem Affen links.

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