Freitag, 09. Januar 2009, 10:52 Uhr

Hape Kerkeling: "Ich empfinde mich manchmal als anstrengend"

Mit der Verfilmung seines Hörbuchs “Ein Mann, ein Fjord!” (21. Januar, 20.15 Uhr, ZDF) beendet Hape Kerkeling eine einjährige Auszeit. Richtig weg war der Entertainer allerdings nicht. “Ich wollte.” Aber wenn man einen Preis nach dem anderen verliehen bekommt, kann man schlecht sagen: Behaltet den!” Vor allem der Aufstieg zum Bestsellerautor fühle sich toll an. “Der Erfolg mit  Büchern ist ungleich befriedigender als der im Fernsehen,”sagt Kerkeling im Gespräch mit TV Movie (Ausgabe vom 9. Januar).

Dafür aber haben seine Auftritte als Horst Schlämmer oder in anderen Rollen eine fast schon therapeutische Funktion. “In den Verkleidungen erhole ich mich von meiner Person, verabschiede mich komplett von mir”, gesteht der 44-Jährige. “Denn ich empfinde mich manchmal als anstrengend – und nach der Rückverwandlung von Horst in Hape bin ich wieder ganz zufrieden mit mir.”

Angst, dass ihm nichts Neues mehr einfällt, hat der Quotengarant nicht. “Mir passiert so viel, mir muss gar nichts mehr einfallen.” Auch um seine Zukunft macht er sich wenig Gedanken. “Auf meiner Pilgerreise habe ich eine Erkenntnis gewonnen: Man kann in jeder Sekunde seines Lebens komplett neu von vorn anfangen”, sagt Hape
Kerkeling. “Vielleicht mache ich das dann?!” Jetzt startet er als Uschi Blum durch.

Hape Kerkeling mit Petra Zieser in “Ein Mann, ein Fjord”. Foto: ZDF/Hans-Joachim Pfeiffer

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Video: YouTube